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US Open 2023 - Daniil Medvedev regt sich über extreme Hitze auf: "Irgendwann wird ein Spieler sterben"
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Publiziert 07/09/2023 um 00:22 GMT+2 Uhr
Daniil Medvedev musste in seinem Viertelfinale bei den US Open gegen Kumpel Andrey Rublev (6:4, 6:3, 6:4) an seine körperlichen Grenzen gehen. Bei extremen Temperaturen von bis zu 34 Grad Celsius und großer Schwüle litt der Russe dann auch zeitweise an Atemproblemen. "Irgendwann wird ein Spieler sterben und dann werden sie ja sehen", sagte Medvedev im dritten Satz direkt in eine TV-Kamera.
Daniil Medvedev braucht bei den US Open eine Abkühlung
Fotocredit: Getty Images
Während des Spiels hatte der 27-Jährige zwei Mal eine Ärztin kommen und sich untersuchen lassen. Durch die Einnahme eines Medikaments per Inhalator hoffte Medvedev auf Linderung.
Doch eine allzu große Hilfe war es offenbar nicht. Im Sieger-Interview auf dem Platz meinte der Russe angesprochen auf die Bedingungen und seine Probleme: "Ich konnte Ende des ersten Satzes den Ball nicht mehr richtig sehen, ich habe ihn mehr erahnt." Rublev sei es wohl auch so ergangen, mutmaßte Medvedev.
Der US-Open-Sieger von 2021 sagte weiter: "Das waren brutale Umstände, ein extrem schweres Match. Das einzig Gute ist, dass es für beide gleich ist - beide müssen leiden." Dennoch habe keiner nachlassen wollen, so Medvedev: "Ich weiß, dass er nie aufgibt - aber dasselbe gilt für mich auch."
Während der Partie hatte sich der Russe zeitweise bis auf die Hose ausgezogen, auch Schuhe und Socken kurzzeitig beiseite gelegt. Nach der Partie schüttete sich Medvedev demonstrativ eine ganze Flasche Wasser über den Kopf.
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US Open 2023: Daniil Medvedev zog sich im Viertelfinale gegen Andrey Rublev zwischenzeitlich bis auf die Hose aus
Fotocredit: Getty Images
Medvedev-Missverständnis mit Schiedsrichter
Rublev, der auch der Patenonkel von Medvedevs Tochter Alisa ist, wirkte während des Matches ebenfalls nicht immer körperlich auf der Höhe. Bei Medvedev sorgte schließlich noch ein Missverständnis mit dem Stuhlschiedsrichter für Kopfschütteln. Der 27-Jährige wollte die Ärzte ein weiteres Mal kommen lassen.
Doch der Referee verstand Medvedevs "Doctor"-Rufe als "Water", was angesichts der Hitze nicht verwunderlich gewesen wäre.
Auch in seinem vorherigen Match gegen Alex de Minaur (2:6, 6:4, 6:1, 6:2) hatte der Russe einen Inhalator benutzt, doch hinterher meinte Medvedev: "Ich glaube nicht, dass es funktioniert hat, weil ich nicht weiß, wie man es benutzt." Gegen Rublev fragte die Nummer drei der Welt bei der Ärztin nach der korrekten Anwendung.
Im Viertelfinale hätte es nach dem dritten Satz aufgrund der Bedingungen übrigens eine zehnminütige Pause gegeben. Dazu ließ es der 27-Jährige aber gar nicht mehr kommen.
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