US Open 2024 in New York: Alexander Zverev nimmt die zweite Hürde in Flushing Meadows und bezwingt Alexandre Müller

Alexander Zverev hat bei den US Open 2024 in New York die zweite Hürde genommen und den Franzosen Alexandre Müller mit 6:4, 7:6 (7:5), 6:1 geschlagen. Der Hamburger nutzte im Louis Armstrong Stadium den zweiten Matchball. Im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale bekommt es Zverev nun mit Tomás Etcheverry zu tun, der das argentinische Duell gegen Francisco Cerúndolo 6:4, 4:6, 6:4, 1:6, 6:3 gewann.

Alexander Zverev bei den US Open 2024

Fotocredit: Getty Images

"Es war schwierig, weil es heiß und schwül war - aber das Level war besser als im ersten Match. Ich bin froh, dass ich den Tiebreak gedreht habe und in drei Sätzen durchgekommen bin", erklärte Alexander Zverev im Gespräch mit "sportdeutschland.tv".
Der 27-Jährige brauchte im ersten Aufeinandertreffen mit dem 77. der Weltrangliste etwas Anlaufzeit, um seinen Rhythmus zu finden.
Zverev gilt nicht gerade als Fan von Matches am Morgen oder Mittag, viele einfache Fehler des Franzosen verhalfen ihm in der zweitgrößten Arena der Anlage in Flushing Meadows aber zum Gewinn des ersten Satzes.
Vor den Augen des früheren Fußball-Weltmeisters Sami Khedira in der eigenen Box kam Zverev im zweiten Durchgang nicht an sein volles Leistungsniveau heran, machte im Tiebreak aber aus einem 2:5-Rückstand ein 7:5.
"Er hat großartiges Tennis gespielt, am Ende des zweiten Satzes war er der bessere Spieler", gab Zverev nach dem Match zu.
Nach dem gewonnenen Tiebreak sich der Hamburger aber nicht mehr aufhalten und nutzte seinen zweiten Matchball zum Sieg.

Becker lobt Zverev: "Hat sein Niveau gehalten"

"Es gefällt mir, wie er spielt, er hat über das ganze Match sein Niveau gehalten. Im zweiten Satz war es eng, aber das lag an der Stärke von Müller", zog Tennis-Legende Boris Becker bei "sportdeutschland.tv" Bilanz.
Zverev selbst war vor allem mit seinem Service zufrieden, nachdem er gegen Müller 15 Asse schlug und über den ersten Aufschlag auf eine starke Punktquote von 84 Prozent kam.
"Der Aufschlag lief die letzten Wochen nicht so gut. Seit meiner Knieverletzung in Wimbledon habe ich da den Rhythmus verloren, weil ich auch nicht mehr so hoch springen kann. Daher habe ich viel an dem Schlag viel gearbeitet und ich bin glücklich, dass er jetzt wieder besser funktioniert", so der Weltranglistenvierte.

Zverev bei Anzahl der Siege die Nummer eins

Im 35. Anlauf peilt Zverev seinen ersehnten ersten Grand-Slam-Titel an. In New York war er 2020 nur zwei Punkte vom Triumph entfernt gewesen, ehe er gegen Dominic Thiem eine der bittersten Niederlage seiner Laufbahn kassierte.
Bei der Generalprobe in Cincinnati hatte Zverev nach Wochen der gesundheitlichen und sportlichen Rückschläge zuletzt mit dem Halbfinaleinzug aufsteigende Form bewiesen. Der Erfolg gegen Müller war bereits der 54. in diesem Jahr - kein Spieler auf der Tour hat mehr vorzuweisen.
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(SID)

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