US Open: Jannik Sinner äußert sich über Schreckmoment mit seinem Handgelenk im Halbfinale - "Es tat sehr weh"

Jannik Sinner musste im Halbfinale der US Open einen wahren Schreckmoment überstehen. Der Weltranglistenerste stürzte in einem Ballwechsel mit Halbfinalgegner Jack Draper unglücklich und musste anschließend am Handgelenk behandelt werden. Vor seinem zweiten Grand-Slam-Finale am Sonntagabend gab der Italiener nun leichte Entwarnung: "Am Anfang hat es sehr weh getan, aber es ist nichts Ernstes."

Jannik Sinner musste sich im Halbfinale der US Open am Handgelenk behandeln lassen

Fotocredit: Getty Images

Der amtierende Australian-Open-Champion war im zweiten Satz während eines spektakulären Ballwechsels gestürzt und ließ in der Folge den Physiotherapeuten auf den Platz kommen, um sich behandeln zu lassen.
Trotz sichtbarer Schmerzen brachte Sinner das Match souverän hinter sich, gewann gegen seinen guten Freund Draper glatt 7:5, 7:6 (7:3), 6:2.
Der Brite hatte selbst mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, musste sich gleich mehrfach auf dem Platz übergeben.
Sinner hingegen erholte sich schneller als zunächst angenommen von seinem Sturz. Die Schmerzen seien "beim Spiel weggegangen, was gut ist", sagte er im Anschluss an seinen Sieg: "Mal sehen, wie es morgen ist, wenn es kalt ist."

Sinner im Finale gegen Lokalmatador Fritz

Noch etwas später gab der Südtiroler dann Entwarnung für das anstehende Finale in Flushing Meadows: "Am Anfang hat es sehr weh getan, aber es ist nichts Ernstes."
Am Sonntagabend (ab 20:00 Uhr im Liveticker) trifft Sinner in New York City auf den US-Amerikaner Taylor Fritz, der nach seinem Halbfinalsieg gegen Landsmann Frances Tiafoe in seinem ersten Major-Finale steht.
"Es geht in New York gegen einen Amerikaner, also wird das Publikum sicher ein bisschen mehr auf seiner Seite sein. Aber das ist normal. So ist es auch, wenn ich in Italien spiele. Das werde ich so akzeptieren", blickte Sinner auf das Endspiel voraus.
Auch ohne die Unterstützung des Publikums geht er als Favorit in das Finale - dann aller Voraussicht nach in bester körperlicher Verfassung.

Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung