US Open 2024: Jannik Sinner zwingt trotz Schlagzeilen und Kritik nach Dopingbefunden Mackenzie McDonald in die Knie

Jannik Sinner hat seine erste Aufgabe bei den US Open 2024 in New York nach Startproblemen gemeistert. Der Weltranglistenerste aus Italien, nach zwei positiven Dopingproben auf das verbotene Steroid Clostebol und einem Freispruch in den Schlagzeilen, setzte sich mit 2:6, 6:2, 6:1 und 6:2 gegen den US-Amerikaner Mackenzie McDonald durch. Nächster Gegner für Sinner ist Alex Michelsen aus den USA.

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Quelle: Perform

"Ich bin nicht gut gestartet, aber das erste Match ist immer schwer, das muss ich akzeptieren. Ich wollte mental fokussiert bleiben und meinen Rhythmus finden. Ich bin sehr glücklich, in der nächsten Runde zu sein", erklärte Jannik Sinner.
Der Südtiroler machte im Arthur Ashe Stadium zunächst den Eindruck, dass er sich vom medialen Zirkus um seine beiden positiven Dopingproben aus dem März beeinflussen lässt.
Sinner fand überhaupt nicht zu seinem Spiel, gab den ersten Satz gegen den Weltranglisten-140. sang- und klanglos ab.
Mackenzie McDonald holte auch noch das erste Break im zweiten Satz, ehe sich Sinner endlich fing.

Sinner nimmt langsam Fahrt auf

Der Australian-Open-Champion steigerte sich langsam, aber stetig. Nach dem Satzausgleich schnappte sich der Branchenprimus auch den dritten Durchgang problemlos.
An der Dominanz des 23-Jährigen änderte sich auch in der Folge nichts. Sinner nahm McDonald die ersten beiden Aufschlagspiel im vierten Satz ab und ließ damit keinen Zweifel am Ausgang der Partie.
Nach 2:24 Stunden machte Sinner den Einzug in die 2. Runde perfekt. Dort wartet mit Alex Michelsen ein weitere US-Gegner.
Der Weltranglisten-49. setzte sich zum Auftakt gegen seinen Landsmann Spizzirri mit 6:1, 7:5, 6:3 durch.

Fall Sinner schreckt die Tennis-Welt auf

Die Causa Sinner hatte in der Tennis-Szene in den vergangenen Tagen aufgrund fehlender Transparenz und vermeintlicher Ungleichbehandlung gegenüber ähnlich gelagerten Fällen für Unmut gesorgt.
Im Vorfeld der US Open hatte der 23-Jährige seine Unschuld beteuert. "In meinem Kopf weiß ich, dass ich nichts falsch gemacht habe", sagte Sinner, die ganze Situation sei vor einem Grand Slam jedoch "nicht ideal".
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Quelle: Eurosport


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