US Open 2024: Novak Djokovic muss nach frühem Aus gegen Alexei Popyrin in New York Rekord-Jagd vorerst verschieben

Die US Open 2024 haben für eine neue große Überraschung gesorgt. Nach dem Aus von Carlos Alcaraz in Runde zwei packte mit Novak Djokovic ein weiterer Topfavorit unerwartet früh die Koffer in New York. Der Titelverteidiger sorgte damit auch für ein besonderes Novum: Erstmals seit 2002 gewann keiner der "Big Three" aus Roger Federer, Rafael Nadal oder Djokovic in einer Saison einen Grand-Slam-Titel.

Novak Djokovic, éliminé au 3e tour de l'US Open

Fotocredit: Getty Images

Der Serbe, der sich in Paris vor wenigen Wochen mit dem Olympiasieg seinen großen verbliebenen sportlichen Traum erfüllt hatte, verpasste durch seine Niederlage gegen Alexei Popyrin aber auch einige Rekorde - zumindest vorerst.
Major-Titel Nummer 25 ist schon seit dem vergangenen Herbst, als er in Flushing Meadows seinen 24. Grand-Slam-Erfolg eingefahren hatte, Djokovic' großes Ziel.
Doch in dieser Saison blieb dem 37-Jährigen ein weiterer Triumph bei den vier Grand-Slam-Turnieren verwehrt. Somit gewann Djokovic erstmals seit 2017 weder die Australian Open, French Open, Wimbledon noch US Open.
Mit einem weiteren Erfolg in New York hätte der Olympiasieger zudem zu Jimmy Connors, Pete Sampras und Federer aufschließen können, die mit jeweils fünf Siegen bei den US Open in der Open Era den Rekord halten. Djokovic liegt vorerst weiter bei vier (2011, 2015, 2018, 2023).

Djokovic jagt Federer-Rekorde

Ein weiterer Bestwert bleibt nach dem Aus des Serben auch erst einmal in den Händen des Schweizers: Federer stand in seiner Karriere 429 Mal bei Grand Slams auf dem Court. Djokovic fehlte nach dem Einzug in die dritte Runde der US Open nur noch ein Match, um gleichzuziehen.
Diesen Rekord wird der 24-malige Grand-Slam-Champion seinem langjährigen Kontrahenten aber wohl schon bald abnehmen. Ebenso bleibt eine weitere Höchstleistung in greifbarer Nähe: die meisten Turniersiege auf Hartplatz.
Federer liegt dabei mit 72 Titeln nur einen vor dem 37-Jährigen. Djokovic wartet zudem weiter auf seinen 100. Turniertitel auf der ATP-Tour, nur Connors (109) und Federer (103) haben diesen großen Meilenstein bisher erreicht.

Djokovic glaubt an offenes Turnier

Für den weiteren Turnierverlauf der Konkurrenz bedeutet das Ausscheiden des Serben vor allem eines: Der Weg zum Titel wird einfacher. Djokovic wäre ein möglicher Halbfinalgegner von Alexander Zverev gewesen. Der Deutsche erreichte in der Nacht auf Samstag das Achtelfinale.
Der Olympiasieger aus Serbien sieht das Feld offener denn je. "Alcaraz ist raus, ich bin raus ... einige große Überraschungen. Das Turnier ist offen. Natürlich ist Sinner der Hauptfavorit, aber dann ist auch Tiafoe dabei und Fritz. Zverev, du hast tolle Jungs, die gut spielen, und Rublev, Dimitrov in diesem Teil der Auslosung."
Jeder könne es nun schaffen: "Es wird interessant sein zu sehen, wer am Ende den Titel holt." Und Djokovic wird danach irgendwann selbst wieder auf Rekordjagd gehen.
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Highlights: Djokovic holt Gold in Final-Thriller gegen Alcaraz

Quelle: Eurosport


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