US Open: Alexander Zverev will zum Partycrasher werden - Jannik Sinner und Carlos Alcaraz bereits Thema - Rücken zwickt
Update 29/08/2025 um 14:03 GMT+2 Uhr
Alexander Zverev hat seine weiße Weste bei den US Open bewahrt und sich in der 2. Runde des Hartplatz-Majors in drei Sätzen gegen den Briten Jacob Fearnley souverän mit 6:4, 6:4, 6:4 behauptet. Im Kampf um das Achtelfinale steht der Olympiasieger von 2021 nun dem Kanadier Félix Auger-Aliassime gegenüber, so mancher Gedanke wandert jedoch zum eigentlichen Ziel - Zverev will zum Partycrasher werden.
Alexander Zverev will in New York Carlos Alcaraz und Jannik Sinner ärgern
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Jannik Sinner hier, Carlos Alcaraz da: Die US Open 2025 stehen wie schon zuvor die French Open und Wimbledon ganz im Zeichen der beiden Himmelsstürmer.
Wie sich die Nummer drei der Welt dabei so fühlt? "Sie verdienen jede Anerkennung, die sie bekommen", meinte Alexander Zverev im On-Court-Interview nach seinem Sieg über Jacob Fearnley und schob nach: "Aber ich bin hier, um ihnen die Party zu verderben."
Für seine Angriffslust wurde der Hamburger im Arthur Ashe Stadion mit Applaus bedacht.
Auf der anschließenden Pressekonferenz wurde schließlich nachgehakt: Wo sieht sich Zverev eigentlich im Vergleich zu Sinner und Alcaraz?
Zverev: Erste Runden nur mit geringer Aussagekraft
Ein Duell mit Titelverteidiger Sinner steht frühestens im Halbfinale an, auf Alcaraz könnte Zverev erst im Endspiel treffen. Der Weg bis dahin ist entscheidend - und der Finalist der US Open 2020 sieht sich vorerst gewappnet.
"Meine heutige Leistung empfand ich als besser als die im ersten Match", analysierte er seinen Auftritt. "Jacob ist ein Spieler, der sehr, sehr gutes Tennis spielen kann. Aber ich habe mich auf dem Platz wohlgefühlt." Selbstverständlich könne man stets an irgendwelchen Stellschrauben drehen, "aber generell bin ich mit meinem Level zufrieden."
Zählt man zu den Besten der Welt, zählt aber zumeist nicht das Heute oder Morgen, sondern bereits das Übermorgen. Die Duelle mit den großen Namen werden nach wenigen Tagen heraufbeschworen, folgenlose Fehler in der Frühphase des Turniers als große Schwächen entlarvt und nach einer möglichen Geheimwaffe für den ersehnten Coup gestöbert.
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Alexander Zverev bei den US Open
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Ob Zverev eine solche in der Hinterhand hat? "Aufschlagen werde ich genauso, den Return werde ich mehr oder weniger ähnlich spielen", antwortete er zunächst, stellte dann jedoch klar: "Aber selbst Alcaraz und Sinner müssen gegen Bellucci und Kopriva nicht so spielen wie sie es gegeneinander - oder auch gegen mich - tun. Wir sind immer noch in der zweiten und dritten Runde eines Grand Slams."
In Flushing Meadows stünden noch viele Turniertage auf dem Programm, die ersten Runden dürfe man trotz einer Bilanz von 6:0-Sätzen nicht zu hoch hängen.
Zverev: Der Rücken und das Fragezeichen
So hält sich Zverev auch nicht mit den fünf vergebenen Matchbällen gegen Fearnley auf.
Dem 28-Jährigen sei in diesem Moment "gar nichts" durch den Kopf gegangen. "Bei den fünf Matchbällen habe ich nicht viel falsch gemacht", blickte er zurück: "Vor allem, wenn man mit zwei Sätzen vorne ist, ist es noch einmal etwas anderes."
Ein kleines Fragezeichen gibt es bei Zverev aber dennoch.
Komplett sorgenfrei ist die deutsche Nummer eins nämlich nicht. So bestätigte Zverev, dass der Rücken zwickt und er Schmerzmittel einnimmt: "Das wird sich die nächsten zwei Wochen auch nicht ändern, glaube ich."
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(mit SID)
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