US Open 2025 - Mixed-Wettbewerb: Alcaraz, Djokovic, Zverev und Venus raus, Italiens Favoriten stehen im Halbfinale
Carlos Alcaraz und Emma Raducanu sind bei den US Open bereits in der 1. Runde des reformierten Mixed-Wettbewerbs ausgeschieden. Der Spanier und die Britin scheiterten mit 2:4, 2:4 an Jack Draper (GBR) und Jessica Pegula (USA), die an Position eins gesetzt sind. Superstar Venus Williams (USA) unterlag zusammen mit Landsmann Reilly Opelka dem Duo Karolina Muchova (CZE)/Andrey Rublev 2:4, 4:5 (4:7).
US Open: Carlos Alcaraz und Emma Raducanu im Mixed-Event
Fotocredit: Getty Images
Die erste Runde des Mixed-Turniers war kein gutes Pflaster für die großen Stars. Neben Alcaraz und Venus Williams mussten auch Novak Djokovic und Alexander Zverev die Segel streichen.
Der Serbe verlor an der Seite seiner Landsfrau Olga Danilovc mit 2:4, 3:5 gegen das russische Duo mit Mirra Andreeva und Daniil Medvedev.
Zverev, der mit der Schweizerin Belinda Bencic angetreten war, zog gegen das US-Doppel Danielle Collins/Christian Harrison mit 0:4, 3:5 den Kürzeren.
Taylor Fritz, Vorjahresfinalist im Einzel, ist mit Elena Rybakina ebenfalls in Runde eins gescheitert. Der US-Profi und die Kasachin unterlagen den italienischen Titelverteidigern Sara Errani/Andrea Vavassori 2:4, 2:4.
Mit der zweimaligen US-Open-Championesse Naomi Osaka und Gaël Monfils hat es weitere große Namen erwischt. Das Duo aus Japan und Frankreich musste sich Caty McNally (USA) und Lorenzo Musetti (ITA) 3:5, 2:4 geschlagen geben.
Eine souveräne Vorstellung boten dagegen die an Position drei gesetzten Casper Ruud und Iga Swiatek.
Der Norweger und die polnische Ausnahmespielerin ließen dem US-Doppel mit Madison Keys und Frances Tiafoe beim 4:1, 4:2 keine Chance.
Viertelfinals: Ruud und Swiatek drehen auf
Ruud und Swiatek unterstrichen ihre Ambitionen anschließend im Viertelfinale, wo die beiden Topprofis zu einem 4:1, 4:2-Erfolg gegen McNally und Musetti kamen.
Im Kampf um den Einzug ins Endspiel trifft das Team nun auf die an Position eins gesetzten Jack Draper und Jessica Pegula. Der Brite und die US-Amerikanerin gewannen ihr Viertelfinale gegen Andreeva/Daniil Medvedev deutlich 4:1 und 4:1.
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Jessica Pegula und Jack Draper
Fotocredit: Getty Images
Errani und Vavassori dürfen indes weiter von der Titelverteidigung träumen. Die italienischen Favoriten bezwangen das Duo Rublev/Muchova 4:1, 5:4 (7:4). Nun geht es gegen Collins/Harrison. Die Paarung behielt in einem reinen US-Viertelfinale gegen Ben Shelton/Taylor Townsend mit 4:1, 5:4 (7:2) die Oberhand.
Kritik und Neuerungen beim Mixed-Event
Das neue Format des Mixed-Wettbewerbs, der dieses Jahr erstmals in der Qualifikationswoche stattfindet, nur über zwei Tage geht und mit weniger Teams gespielt wird, hatte im Vorfeld massive Kritik im Profi-Lager hervorgerufen. Vor allem die eigentlichen Doppel-Spezialisten fühlten sich verschaukelt.
Die Partien selbst finden im Best-of-three-Modus statt, wobei die Sätze nur bis vier gehen. Steht es 3:3, läuft der Satz entweder bis zum 5:3 weiter oder mündet im Falle eines 4:4-Zwischenstands in einen Tiebreak.
Steht es in den Sätzen 1:1, wird ein Match-Tiebreak bis zehn ausgespielt. Eine Ausnahme bildet das Finale, dessen Sätze wie gehabt bis sechs gehen.
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Quelle: Perform
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