US Open: Alexander Zverev baut Grand-Slam-Rekord aus und distanziert Pete Sampras, Boris Becker und Ivan Lendl

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Alexander Zverev hat die zweite Runde bei den US Open gemeistert – genau wie zum Auftakt gegen Lorenzo Sonego brauchte es allerdings auch gegen Quentin Halys einen Kraftakt über fünf Sätze. Dabei baute Zverev einen ungewöhnlichen Rekord aus: Es war das 18. Fünfsatz-Match des 29-Jährigen als Top-10-Spieler in der ersten Woche eines Grand Slams (15 Siege, drei Niederlagen).

Alexander Zverev awansował do 3. rundy US Open 2026

Fotocredit: Getty Images

"Meine Performance war ziemlich scheiße, um ehrlich zu sein. Aber ich habe gewonnen, das ist das Wichtigste", sagte Zverev nach dem Fünfsatzkrimi gegen den Franzosen Halys.
In früheren Jahren war es eine Schwäche von Zverev, dass er in den ersten Runden der vier Major-Wettbewerbe häufig gegen Spieler aus niedrigeren Gefilden der Weltrangliste über fünf Sätze gehen musste.
Der Deutsche ließ regelmäßig zu viel Energie liegen in der ersten Woche. Ein Umstand, der erklärt, weshalb kein Top-Ten-Spieler seit Einführung des ATP-Rankings im Jahr 1973 so viele Fünfsatzpartien in der ersten Woche eines Majors absolvieren musste wie Zverev.
Satte 18 Mal ging es für den Hamburger mittlerweile als Top-Ten-Profi in der ersten Turnierwoche eines Grand Slams über die volle Distanz - Rekord.

Zverev mit 25. Fünfsatzsieg bei Grand Slams

Erst gegen Sonego hatte er seine Bestmarke ausgebaut. Dahinter folgen mit Pete Sampras (15), Boris Becker und Ivan Lendl (je 13) drei Legenden des Tennis-Sports.
Von den 18 Fünfsatzmatches als Top-Ten-Spieler in der ersten Woche eines Grand-Slam-Turniers verlor Zverev nur drei: 2018 bei den Australian Open gegen Chung Hyeon (Südkorea), ebenfalls 2018 bei den US Open gegen Ernests Gulbis (Lettland) und 2025 in Wimbledon gegen Arthur Rinderknech (Frankreich).
Insgesamt kommt Zverev auf eine Grand-Slam-Bilanz von 25:14 Siegen in Fünfsatzmatches. In den ersten drei Runden lautet die Statistik 19:5-Siege.
Sollte Zverev die Top-Ten-Statistik kennen, könnte sie ihm auch Auftrieb geben - schließlich gewannen Sampras, Becker und Lendl zusammen 28 Grand-Slam-Titel.
Der Hamburger, der in seiner Laufbahn insgesamt 40 Fünfsatz-Partien bestritt, steht nach seinem Triumph bei den French Open bei einem, aber das will er in New York ja ändern ...
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