US Open 2026: Alexander Zverev erstmals an Eins gesetzt - Boris Becker mahnt zur Vorsicht vor zu hohen Erwartungen

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Alexander Zverev geht bei den diesjährigen US Open zum ersten Mal in seiner Karriere als Erster der Setzliste in einen Grand Slam. Der 29-Jährige, der in diesem Jahr in Paris seinen ersten Grand-Slam-Title feierte, profitiert dabei von der Absage Jannik Sinners und der langen Verletzungspause von Carlos Alcaraz. Boris Becker erklärt, warum diese Ausgangssituation Fluch und Segen zugleich ist.

Trotz Satzführung: Zverev unterliegt beim Masters in Cincinnati

Quelle: SNTV

"Jetzt ist die Chance so gut, wie vielleicht noch nie", behauptet die deutsche Tennisikone mit Blick auf die Ambitionen Zverevs, die neue Nummer eins der Welt zu werden.
Noch nie war ein Tennisspieler bei einem Grand Slam an der Eins gesetzt, der noch nie an erster Stelle der Weltrangliste gestanden hat.
Während Sinner als der aktuell Führender der Wertung aufgrund einer Kniverletzung auf eine Teilnahme in Flushing Meadows (30. August bis 13. September) verzichtet, muss Alcaraz nach einer Ausfallzeit von etwa vier Monaten erst wieder in seinen gewohnten Rhythmus finden. Zverev nutzte dessen Abwesenheit, um den Spanier in der Rangliste zu überholen.
Gleichzeitig baut diese Ausgangssituation auch einen gewissen Druck auf die deutsche Nummer eins auf - womöglich zu viel. Diese Vorahnung hat zumindest Becker, wie er im Rahmen seines Podcasts "Becker Petkovic" verlauten ließ: "Ich spüre, dass er sich jetzt vielleicht zu viel Druck macht aufgrund dieser unglaublichen Chance."

Zverev vor US Open nicht in Topform

Was diese These unterstützt: In der Vorbereitung scheiterte Zverev zunächst bereits im Auftaktmatch in Montreal an Tallon Griekspoor (7:6, 2:6, 4:6), ehe er bei der Generalprobe beim Masters-Turnier in Cincinnati im Achtelfinale scheiterte. Hier verlor der Hamburger mit 6:4, 6:7, 4:6 gegen Tommy Paul, wobei er im dritten Satz einen Matchball vergab.
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Highlights: Zverev übersteht Tiebreak-Krimi

Quelle: SNTV

In Montreal führte der sechsfache Grand-Slam-Sieger die Schwäche noch auf fehlende Matchpraxis zurück, allerdings schaffte es Zverev auch in Cincinnati nicht, zur Topform zurückzukehren.
Trotzdem drücke Becker der deutschen Hoffnung "natürlich alle Daumen. Wenn die Hauptkonkurrenten, und das ist dann Alcaraz für die Nummer eins, ein bisschen kränkeln oder nicht fit sind, dann muss er zuschlagen und dann muss er gewinnen."
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Per Bagel zum Titel! Fils erstmals Masters-Champion - Highlights

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