US Open: Carlos Alcaraz schlägt Tommy Paul und steht im Viertelfinale - Spanier auf dem Weg zu alter Form

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Carlos Alcaraz schwingt sich zunehmend zum klaren Topfavoriten bei den US Open auf. Auch mit dem US-Amerikaner Tommy Paul hatte der Titelverteidiger aus Spanien keine Probleme und zog ins Viertelfinale von New York ein. Beim 6:4, 6:3, 6:4 zeigte Alcaraz seine bislang konstanteste Turnierleistung. Der kommende Gegner, Ben Shelton, könnte für den Spanier allerdings deutlich fordernder werden.

Carlos Alcaraz bejubelt seinen Achtelfinale-Erfolg bei den US Open gegen Tommy Paul

Fotocredit: Getty Images

Der US-Hoffnungsträger setzte sich am Sonntagabend New Yorker Zeit gegen den wiedererstarkten zweimaligen Grand-Slam-Finalisten Stefanos Tsitsipas glatt mit 6:2, 6:3, 6:4 durch. Shelton hatte zuletzt beim Masters in Montréal triumphiert.
"Ich bin sehr, sehr zufrieden mit der Performance", freute sich Alcaraz, der erst zu Beginn der US Open nach mehrmonatiger Verletzungspause zurückgekehrt war. "Ich habe mein Spiel, meinen Stil gespielt."
Paul sei "ein unglaublich talentierter Spieler. Seine Schläge sind ziemlich gefährlich, und manchmal ist es wirklich schwer, den Ball zu kontrollieren. Ich habe einfach versucht, die ganze Zeit über aggressiv zu spielen."
"Ich glaube, es ist mir ziemlich gut gelungen, bei den Return-Bällen so viel Druck auszuüben", erklärte Alcaraz. Dies habe ihm sehr geholfen, "entspannt und ruhig zu spielen und klar zu denken. Ich bin wirklich zufrieden mit meiner Leistung heute."

Alcaraz setzt Siegesserie bei Grand Slams fort

Ob er schon zurück zu alter Stärke gefunden habe, wurde Alcaraz im On-Court-Interview dann noch gefragt: "Ich denke schon", antwortete er. New York sei ein besonderer Ort für ihn. Dort gewann der Spanier 2022 den ersten seiner mittlerweile sieben Grand-Slam-Titel.
"Es spielt keine Rolle, dass ich viereinhalb Monate pausieren musste: Jedes Mal, wenn ich hierherkomme, spiele ich mein Bestes."
Alcaraz überraschte bei seinem Match gegen Paul mit einem neuen blassgrauen Shirt. An seiner dominanten Spielweise änderte sich allerdings nichts, Paul konnte den Spanier nur selten vor Probleme stellen.
Mit dem Erfolg gegen den US-Profi baute Alcaraz seine Siegesserie bei Grand-Slam-Turnieren auf 18 Spiele aus - eine persönliche Bestmarke. Der 23-Jährige steht in dieser Saison zudem bei einer beeindruckenden Bilanz von 26:3.
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Carlos Alcaraz im Achtelfinale der US Open 2026

Fotocredit: Getty Images

Zverev von Alcaraz beeindruckt - Tiafoe schlägt Medvedev

Alcaraz' großer Titelrivale Alexander Zverev hatte sich schon vor der Partie beeindruckt von der Leistungsfähigkeit des siebenmaligen Grand-Slam-Siegers nach der etwa viereinhalb Monate langen Pause gezeigt.
Alcaraz gab in den ersten vier Matches nur einen Satz ab - der topgesetzte Zverev hingegen hatte bereits zweimal über fünf Durchgänge kämpfen müssen, ehe ihm in der dritten Runde ein glatter Sieg über Alejandro Tabilo gelungen war.
Frances Tiafoe zog am späteren Abend ebenfalls ins Viertelfinale ein. Der US-Amerikaner besiegte den früheren US-Open-Sieger Daniil Medvedev in einem umkämpften Duell 7:6 (7:1), 6:4, 7:6 (8:6).
Nach 2:57 Stunden verwandelte Tiafoe den Matchball und erreichte zum insgesamt vierten Mal die Runde der besten Acht in New York. 2022 und 2024 stand der 28-Jährige sogar im Halbfinale. Tiafoes nächster Gegner ist Landsmann Alex Michelsen.
(mit SID)
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Quelle: Perform


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