US Open 2026: Ex-Coach von Serena Williams erklärt Formschwäche von Aryna Sabalenka: "Spielt anders als früher"

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Aryna Sabalenka steckt seit einiger Zeit in einer Formkrise - betrachtet man den üblichen Standard der Weltranglistenersten. Ihre letzte Finalteilnahme war bei den Miami Open im März, seither setzte es unerwartete Niederlagen. Trainer-Legende Rick Macci, einst Coach von Serena Williams, versuchte sich bei "X" an einer Erklärung und untersuchte die Schwächen der Belarussin im Jahr 2026.

Highlights: Sabalenka von Alexandrova düpiert

Quelle: Perform

In Toronto war für Sabalenka bereits im Achtelfinale gegen Ekaterina Alexandrova Endstation. In Wimbledon scheiterte die Weltranglistenerste an Naomi Osaka in der Runde der letzten 16.
Nach einem starken Auftakt in die Saison mit den Turnier-Siegen beim "Sunshine Double" in Indian Wells und Miami und dem Einzug ins Finale der Australian Open scheiterte sie an Gegnerinnen wie Hailey Baptiste (Madrid, Viertelfinale), Sorana Cirstea (Rom, dritte Runde) und Diana Shnaider (Roland-Garros, Viertelfinale).
Sogar der Status als Nummer eins im Ranking ist in Gefahr: Elena Rybakina könnte im Falle eines Turniersiegs in Toronto bis auf einen einzigen Punkt an die 28-Jährige heranrücken. Bei den US Open muss Sabalenka 2000 Punkte als amtierende Titelträgerin verteidigen.
"Sabalenka spielt anders als in der Vergangenheit", sagte Macci, der fünf Nummer-Eins-Spieler unter seiner Führung betreute. "Sie steht weiter hinter der Grundlinie und ist damit mehr in der Defensive. Ihr Selbstvertrauen wurde auf die Probe gestellt und daher ist dieser unerschütterliche Glaube, den wir von ihr kennen, weg."

Macci: "Andere Spielerinnen glauben an Überraschung"

Sieben Niederlagen musste Sabalenka in diesem Jahr bereits einstecken - vergangene Saison waren es insgesamt zwölf, meist aber sehr viel später in einem Turnier. Nach dem Viertelfinal-Aus gegen Shnaider in Paris, bei dem sie im dritten Satz ein 0:6 kassierte, suchte sich die Belarussin psychologische Unterstützung.
Auch die mentale Seite sieht Macci als Hürde: "Sie war immer emotional, aber konnte sich innerhalb von 20 Sekunden wieder sammeln", schrieb der 62-Jährige. "Sie kann den Schalter umlegen, aber die anderen Spielerinnen sehen jetzt, dass sie Bälle lang und ins Netz schlägt und glauben daran, dass die Überraschung gelingen könnte."
In Cincinnati bekommt Sabalenka die nächste Chance, ihr übliches Powertennis wieder in Siege umzuwandeln - und den Vorsprung in der Weltrangliste zu erhöhen. 2025 scheiterte sie im Viertelfinale - an ihrer ärgsten Verfolgerin Rybakina.
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Quelle: Perform


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