US Open 2026: Ex-Profi Marion Bartoli schlägt nach Late-Night-Match von Carlos Alcaraz und Ben Shelton neue Lösung vor

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Carlos Alcaraz und Ben Shelton standen bei den US Open im Viertelfinale bis weit nach Mitternacht auf dem Platz. Erst um 3:33 Uhr verwandelte der US-Amerikaner seinen Matchball. Danach wurden erneut Diskussionen um die teils späten Spielzeiten bei den Grand Slams laut. Marion Bartoli, Wimbledon-Siegerin 2013 und mittlerweile TV-Expertin, hatte bei "Sky Sports" einen einfachen Vorschlag parat.

Carlos Alcaraz stand im Match gegen Ben Shelton bis 3:30 Uhr Ortszeit auf dem Platz

Fotocredit: Getty Images

"Ich würde sagen, letztendlich könnte ein Spiel pro Abend - insbesondere wenn es in die Viertelfinals geht und man weiß, dass diese Spiele viel knapper ausfallen werden - die Lösung sein", regte die Französin an.
Sie könne verstehen, dass es aus Sicht der TV-Sender großartig sei, wenn so viele Zuschauer zu Hause die langen Spiele verfolgten. Für die Tennis-Profis sind derart späte Einsätze allerdings auf Dauer nicht förderlich.
”Ich würde sagen, in der ersten Woche kann man zwei Spiele ansetzen, weil man weiß, dass einige der Spiele vielleicht einseitig verlaufen. Aber je weiter man kommt, desto eher sollte es definitiv nur ein Spiel sein", meinte Bartoli.
Auch Alexander Zverev, der im Halbfinale gegen Karen Khachanov (21:00 Uhr im Liveticker) um den Einzug ins Endspiel kämpft, brachte seinen Zweitrundensieg gegen Quentin Halys erst um 2:15 Uhr Ortszeit durch.

Navratilova kritisiert späte Spiele bei US Open

Der Deutsche profitierte aber immerhin davon, während des gesamten Turniers von den Veranstaltern in der Nightsession angesetzt zu werden. Seine Schlaf- oder Trainingszeiten musste Zverev daher nicht umstellen. Martina Navratilova wurde angesichts der späten Spiele noch deutlicher.
"Es muss sich etwas ändern - das ist nicht in Ordnung und nicht normal - keine andere Sportart würde um 11 Uhr morgens oder 23 Uhr abends beginnen. Und das bei derselben Veranstaltung", kritisierte die 18-malige Grand-Slam-Siegerin bei "X".
In Wimbledon und bei den French Open sind die Abendspiele anders geregelt. Beim Rasenklassiker darf aufgrund der Sperrstunde nicht nach 23 Uhr Ortszeit gespielt werden. In Roland-Garros ist jeweils nur ein Match in der Nightsession angesetzt. Geht es nach Bartoli, könnten sich die US Open daran ein Beispiel nehmen.

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