US Open: Stan Wawrinka bekommt keine Wildcard für den letzten Grand Slam seiner Karriere - Kritik an der Vergabe

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Die US Open haben mit der Vergabe der Wildcards für das letzte Grand-Slam-Turnier der Saison für Aufsehen gesorgt. So gingen etwa die mehrfachen Grand-Slam-Champions Stan Wawrinka und Serena Williams leer aus. Vor allem der Verzicht auf den Schweizer bei dessen Abschiedstour sorgte in der Heimat für Unverständnis - zumal Gaël Monfils von den Veranstaltern mit einer Wildcard bedacht wurde.

1. Runde: Wawrinkas French-Open-Karriere endet - Highlights

Quelle: Eurosport

"Ausgerechnet die US Open", monierte der Schweizer "Blick" in einem Kommentar, "verzichten groteskerweise freiwillig auf eine letzte Party mit 'Stan the Man'. Und machen sich so zum Partycrasher."
"Stan Wawrinka wird bei der Wildcard-Vergabe der US Open übergangen", schrieb das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).
Das Tennis-Fachmedium "tennisnet.com" sah die Causa ebenfalls kritisch. Die US Open hätten mit ihrer Entscheidung das "unrühmliche Ende von Wawrinkas Grand-Slam-Karriere zu verantworten".
Eine Reaktion des Weltranglisten-125. Wawrinka, der seine Laufbahn nach dieser Saison beendet, steht noch aus, laut "Blick" habe der 41-Jährige aber durchaus auf eine Wildcard gehofft.
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Stan Wawrinka bekommt keine Wildcard für die US Open 2026

Fotocredit: Getty Images

Tatsächlich ist schwer nachvollziehbar, warum es dazu nicht kam. Wawrinka gewann das Turnier 2016, stand zwei weitere Mal im Halbfinale und war insgesamt 17 Mal bei den US Open dabei - zuletzt 2024.

Vorteil als Franzose: Monfils bei US Open dabei

Gaël Monfils, der sich ebenfalls auf der Zielgeraden seiner Karriere befindet, wurde dagegen mit einer Wildcard fürs Hauptfeld ausgestattet. Aus einem Grund: Weil er Franzose ist.
Dahinter steckt ein System, in dem sich die vier Grand-Slam-Wettbewerbe auf ein Abkommen zum Austausch von Wildcards verständigt haben.
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Akrobatik und Show: Gaël Monfils bestreitet seine letzten Turniere

Fotocredit: Getty Images

Darum wurde Monfils als Franzose nun in New York bevorzugt, während im Umkehrschluss US-Profis in Roland-Garros privilegiert behandelt werden. Selbiges gilt für Dane Sweeny (Australien).
Die Wildcard für Monfils habe man "verliehen im Rahmen einer gegenseitigen Vereinbarung mit der FFT", schrieben die US Open auf ihrer Webseite und bestätigten damit die Kooperation mit dem französischen Tennisverband.

Williams-Schwestern: Nur eine Wildcard für US Open

Allerdings hoffte auch US-Legende Serena Williams vergeblich auf eine Wildcard für Flushing Meadows.
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Highlights: Williams-Schwestern unterliegen bei Doppel-Comeback

Quelle: Perform

Die 44-Jährige startet zwar mit Carlos Alcaraz zusammen in der Mixed Doubles Championship - im Einzel aber ging die Wildcard nicht an den Superstar, sondern an Landsfrau Sofia Kenin.
Serenas zwei Jahre ältere Schwester Venus, die bei den US Open zweimal den Titel im Einzel holte, wurde indes mit einer Wildcard ausgestattet - sodass der Wettbewerb nicht ganz ohne Williams-Flair auskommen muss.

Die acht Wildcards der US Open - Herrenfeld:

  • Michael Zheng (USA)
  • J.J. Wolf (USA)
  • Sebastian Gorzny (USA)
  • Jack Kennedy (USA)
  • Gael Monfils (FRA)
  • Dane Sweeny (AUS)
  • Darwin Blanch (USA)
  • Patrick Kypson (USA)

Die acht Wildcards der US Open - Damenfeld:

  • Venus Williams (USA)
  • Sloane Stephens (USA)
  • Carol Young Suh Lee (USA)
  • Reese Brantmeier (USA)
  • Thea Frodin (USA)
  • Leolia Jeanjean (FRA)
  • Taylah Preston (AUS)
  • Sofia Kenin (USA)
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Quelle: Perform


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