Anders als bei den French Open in Paris rechnet Hordorff nicht mit einer Verschiebung des prestigeträchtigen Rasenklassikers. "Wimbledon hat durch den Rasen und die besonderen Lichtverhältnisse eigene Gesetze", so der Funktionär weiter. Die Veranstalter der French Open hatten ihr Turnier eigenmächtig in den September, unmittelbar nach den US Open verlegt.

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Eine Austragung des Gland-Slam-Turniers in den Herbstmonaten sei für Hordorff hingegen undenkbar. "Wimbledon war wohl - als einziges Grand-Slam-Turnier - schon vor vielen Jahren voraussehend genug, sich auch vor einer weltweiten Pandemie zu versichern, sodass der finanzielle Schaden dort minimiert sein dürfte", betonte er.

Hordorff: "Wenn wir im Oktober spielen könnten, wäre ich froh"

Bereits vor wenigen Tagen erklärte der DTB-Vizepräsident im "tennisnet"-Podcast, dass er fest von einer Absage der Rasen-Saison ausgehe.

Darüber hinaus glaubt Hordorff aufgrund der derzeit grassierenden Corona-Pandemie nicht an eine schnelle Wiederaufnahme des Spielbetriebs. Grund dafür sei die große Reisetätigkeit von Spielerinnen und Spielern sowie Zuschauern. "Wenn wir im Oktober wieder spielen können, dann wäre ich sehr froh", sagte er.

Die Tennis-Tour pausiert derzeit mindestens bis zum 7. Juni. Die komplette Sandplatz-Saison inklusive der French Open wurde vorerst vertagt.

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