Murray hätte zum ersten Mal seit 2016 wieder bei den Miami Open am Start sein sollen, 2009 und 2013 hatte er das Turnier gewonnen.
Für den von Verletzungen gebeutelten Routinier ist es ein weiterer Rückschlag. Der Olympiasieger hat immer wieder zeitweise Probleme mit seiner neuen Hüfte. Zuletzt war die frühere Nummer eins der Welt Anfang des Monats im niederländischen Rotterdam im Einsatz gewesen.
Im Hinblick auf seinen Traum, noch einmal in Wimbledon zu triumphieren, sagte Murray: "Ich bin mir bewusst, dass das extrem schwierig sein wird, aber ich glaube wirklich, dass es möglich ist."
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Murray habe die Erwartung an sich selbst, dass er bei generell bei jedem Grand-Slam-Turnier gut abschneide.
"Sie zu gewinnen, ist derzeit vermutlich ein wenig ambitioniert", meinte der dreifache Grand-Slam-Sieger, zeigte sich dennoch selbstbewusst: "Ich weiß, dass ich immer noch auf dem höchsten Level spielen kann."
Der Olympiasieger von 2012 und 2016 fügte hinzu: "Ich bin mir sicher, dass einige Leute denken werden, dass ich wahnhaft bin und meine besten Tagen hinter mir liegen - das mag vielleicht der Fall sein. Ich denke dennoch, dass ich mit den besten Spielern in den größten Turnieren mitspielen kann."
Dafür benötige er allerdings in den kommenden Wochen und Monaten noch einiges an Matchpraxis.
Die Australian Open, das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres, verpasste der Schotte aufgrund einer Corona-Infektion.
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