"Die Erfahrung hier war großartig. So etwas habe ich noch nie erlebt", sagte Schunk auf der anschließenden Pressekonferenz: "Ich habe viel gesehen und werde zu Hause weiter trainieren."
In Wimbledon dauert die Durststrecke sogar schon 30 Jahre an: 1991 gewann Barbara Rittner, die 48-Jährige ist heute als Frauentennis-Chefin des DTB auch für den Nachwuchs zuständig.
"Ich versuche, mich einfach auf mich selbst zu konzentrieren und nicht zu denken: Finale ist ja schon gut", sagte die gebürtige Mainzerin vor dem Finale auf dem Court No. 1, dem zweitgrößten Stadion an der Church Road. Dort hatte sie im Halbfinale am Samstag die topgesetzte Victoria Jimenez Kasintseva aus Andorra bezwungen und zeigte auch gegen ihre spanische Finalgegnerin beeindruckendes Power-Tennis von der Grundlinie. Nach 2:03 Stunden und vier abgewehrten Matchbällen musste sie Mintegi del Olmo (17) dennoch gratulieren.
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Wohin der Weg als Nachwuchs-Siegerin führen kann, zeigte am Samstag Ashleigh Barty: Die Weltranglistenerste aus Australien gewann den Titel im Damen-Einzel - zehn Jahre nachdem sie in London als Juniorin triumphiert hatte. Der heutige deutsche Topspieler Alexander Zverev hatte 2014 die Junioren-Konkurrenz bei den Australian Open gewonnen.
Zum Tennis kam Schunk über ihren sechs Jahre älteren Bruder, im April kämpfte sie sich beim Turnier in Stuttgart durch die Qualifikation und gab ihr Debüt in einem WTA-Hauptfeld. Dort verlor sie gegen die Schweizer Topspielerin Belinda Bencic. Ihr Ziel sei nun, sich "auf der Damentour zu etablieren", sagte Schunk.
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(SID)

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