Wieder einmal waren große Erwartungen an Raducanu gestellt worden, die sich in der ersten Runde noch gegen die Belgierin Alison Van Uytvanck in zwei Sätzen behaupten konnte (6:4, 6:4).
Eine Runde später war aber bereits Schluss, die Lokalmatadorin und britische Hoffnung musste gegen Caroline Garcia sang- und klanglos die Segel streichen (3:6, 3:6).
Im Anschluss an ihr Wimbledon-Aus wurde Raducanu in den sozialen Netzwerken zur Zielscheibe und kassierte Spott und Häme. Der Tennis-Stern wurde als "überschätzt" bezeichnet, Raducanu würde als "One-Shot-Wonder nie wieder etwas gewinnen".
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Aussagen, die für die britische Eishockeyspielerin Quek zu weit gehen. "Sie hat als Qualifikantin einen Grand Slam gewonnen - in der Open-Ära hat das niemand zuvor geschafft", unterstrich die Olympiasiegerin von 2016 die Leistung Raducanus.

Raducanu wischt Internet-Hass beiseite

"Die erste Britin in über vierzig Jahren, die einen Grand Slam gewonnen hat. Wenn das alles ist, was sie jemals erreicht (und dabei wird es nicht bleiben), ist sie eine Legende", konterte sie die Kritiker.
Raducanu selbst will die heftige Kritik an ihrer Person nicht zu nah an sich ranlassen. "Ich bin 19 Jahre alt, und ja, ich habe viel Aufmerksamkeit bekommen. Aber ich bin ein Grand-Slam-Champion, das wird mir niemand nehmen", sagte die Britin.
"Und wenn überhaupt, lastet der Druck auf denen, die das nicht geschafft haben", stichelte Raducanu gegen ihre Kritiker.
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