Lesley Pattinama Kerkhove erlebt Wimbledon-Märchen als Lucky Loserin in letzter Minute

Für Lesley Pattinama Kerkhove wurde in Wimbledon ein Märchen wahr. Die Niederländerin war in der Qualifikation gescheitert und kam am Dienstag als Zuschauerin auf die Turnieranlage. Pattinama Kerkhove verfolgte auf Court 16 gerade die Partie ihrer Landsfrau Arantxa Rus gegen Catherine Harrison, als sie erfuhr, dass sie als Lucky Loserin das nächste Match bestreiten würde. Und es kam noch besser.

Wimbledon : Wimbledon : Mats on Lesley Pattinama Kerkhove

Quelle: Eurosport

Es war ein Tag, den Lesley Pattinama Kerkhove nicht mehr vergessen wird. Soviel steht fest.
Die Nummer 138 des WTA-Rankings bekam auf der Tribüne die Mitteilung, dass sie infolge einer Rückenverletzung von Danka Kovinic in letzter Minute doch noch ins Hauptfeld rückt.
Und dann war Eile geboten: Runter von der Tribüne, umziehen, aufwärmen, antreten.
"Für Tennisprofis ist das nicht allzu hart. Du bist fast den ganzen Tag bereit, zu spielen. Bei den meisten Matches weiß man ja nicht, wann genau sie beginnen", erklärte Eurosport-Experte Mats Wilander.
Pattinama Kerkhove nutzte jedenfalls die Gunst der Stunde und gewann die Partie gegen die Britin Sonay Kartal 6:4, 3:6, 6:1.

Pattinama Kerkhove fordert Swiatek

Für die 30-Jährige ist es die vierte Hauptfeldteilnahme bei einem Grand-Slam-Turnier - und die Einstellung ihres Rekords. Bereits im Vorjahr erreichte Pattinama Kerkhove die 2. Runde beim Rasenklassiker an der Church Road.
In diesem Jahr steht ihr dabei allerdings die schwerste Aufgabe bevor, die es derzeit auf der WTA Tour gibt: Pattinama Kerkhove trifft auf die Weltranglistenerste Iga Swiatek.
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Quelle: Eurosport

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