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WTA: Mata Kostyuk übt Kritik wegen Wimbledon-Sanktionen und fühlt sich ausgegrenzt
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Publiziert 26/05/2022 um 15:07 GMT+2 Uhr
Die ukrainische Tennisspielerin Mata Kostyuk hat die WTA für ihre Sanktionen gegenüber dem Grand-Slam-Turnier Wimbledon geäußert und gesagt, dass sich die WTA verhalte, als gebe es keine ukrainischen Spielerinnen. Die WTA sanktionierte Wimbledon aufgrund des Ausschlusses russischer und belarussischer Athlet:innen, indem sie beim Rasenturnier auf die Vergabe von Weltranglistenpunkten verzichtet.
Marta Kostyuk
Fotocredit: Getty Images
"Es ist so lächerlich, dass ich es nicht glauben konnte. Keine der Spielervertreterinnen kontaktierte mich. Niemand hat mich nach meiner Meinung gefragt", sagte die 19-Jährige gegenüber "Reuters" und fügte weiter hinzu: "Es ist, als ob ukrainische Spieler nicht existieren würden. Ich habe versucht, so laut zu sein wie möglich, aber die meiste Zeit fühlt man sich in dieser Situation hoffnungslos."
Kostyuk betonte, dass es schwierig sei, Unterstützung von der WTA oder der ATP zu erhalten, wenn sich Spieler wie Novak Djokovic oder Rafael Nadal klar positionieren. "Ich bin noch 19. Was soll ich sagen? Es ist nicht einfach", erklärte sie.
"Ich möchte, dass meine Mitspieler die Situation unterstützen und verstehen und sich auch zu einigen Dingen äußern", machte Kostyuk klar. "Aber ich meine, schau dir an, was Rafa gesagt hat, schau dir an, was Novak gesagt hat. Wie kannst du die Unterstützung von der Tour bekommen, wenn Top-3-Spieler diese Dinge sagen?"
Außerdem merkte die 58. der Weltrangliste an, dass es unfair sei, dass die Weißrussin Victoria Azarenka bei entscheidenden Meetings anwesend war. "Victoria Azarenka ist im Spielerausschuss und trifft Entscheidungen über Punkte in Wimbledon, wo sie nicht einmal teilnimmt. Und sie sagt, dass sie kein persönliches Interesse daran hat, Entscheidungen zu treffen. Nur die Tatsache, dass sie bei den Anrufen anwesend ist, was auch immer sie macht. Es ist lächerlich."
Die WTA hatte Wimbledon sanktioniert, weil beim prestigeträchigen Turnier in England keine russischen und belarussischen Athlet:innen teilnehmen dürfen. Nadal und Djokovic hatten die Entscheidung der Wimbledon-Verantwortlichen kürzlich angeprangert.
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Quelle: Eurosport
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