"Wir möchten eine schriftliche Erklärung erhalten, dass sie kein Geld von Putin, Russland oder Belarus erhalten", erklärte Huddleston weiter. Es dürften von diesen Sportler*innen "keine unterstützenden Kommentare zu Putin, Russland oder Belarus abgeben werden".
"Wenn Leute sagen, dass sie neutrale Sportler sind, wollen wir die Zusicherung, dass sie wirklich neutral sind und daher keine Verbindung zu Putin haben", meinte der Sportminister.
Daher müsse auch bestätigt werden, dass sich die Sportler*innen nicht unterstützend zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine äußern, so Huddleston.
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Diese Maßnahmen habe man gemeinsam mit verschiedenen britischen Dachverbänden beschlossen und soll nun von den einzelnen Veranstaltern durchgeführt werden, "wenn sie neutrale Sportler zulassen wollen".

Daniil Medvedev zu möglichen Startverboten

Die Profiverbände ATP und WTA hatten bereits vor einigen Wochen entschieden, dass russische und belarussische Athleten nur noch als neutrale Sportler antreten dürfen. Damit müssen in Wimbledon wohl unter anderem die russischen Stars Daniil Medvedev, Andrey Rublev und Anastasia Pavlyuchenkova sowie die Belarussin Aryna Sabalenka diese Zusage unterschreiben, um an den Start gehen zu dürfen.
Medvedev hatte sich zu Beginn des Monats bereits zu möglichen Startverboten bei Turnieren wie etwa in Wimbledon geäußert. "Ich habe keine Antwort zu Wimbledon. Jeder weiß, was passiert, also ist es im Grunde unmöglich, es zu ignorieren, aber ich habe immer gesagt, dass jeder eine andere Meinung zu verschiedenen Dingen in der Welt hat. Ich habe immer gesagt, dass ich für den Frieden bin", erklärte der Russe.
Es sei "schwierig im Leben, darüber zu sprechen, was fair und was nicht fair ist. Ich habe natürlich meine eigene Meinung zu verschiedenen Themen, aber ich ziehe es vor, darüber mit meiner Familie zu sprechen, mit meiner Frau, wo wir manchmal anderer Meinung sind, aber wir können diskutieren."
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