Novak Djokovic kann Titelverteidigung beim Rasenklassiker in Wimbledon ins Visier nehmen
Novak Djokovic kann in Wimbledon zur Titelverteidigung schreiten. Eine Impfung gegen das Coronavirus ist nach Angaben von Sally Bolton, der Geschäftsführerin des veranstaltenden All England Lawn Tennis Clubs, nicht verpflichtend. Djokovic hatte stets betont, auf eine Impfung zu verzichten. Dadurch verpasste er die Australian Open sowie die Masters-Turniere von Indian Wells und Miami.
Ein Anblick, der vielleicht bald wieder möglich sein wird: Novak Djokovic in Wimbledon
Fotocredit: Getty Images
Alles soll wieder normal werden.
So jedenfalls hoffen die Veranstalter in Wimbledon. "Wir planen, dieses Jahr zu einem normalen Turnier zurückzukehren", bekräftigte Bolton. Daher werde man "keine der Covid-19-Maßnahmen des vergangenen Jahres in substanzieller Form" anwenden. Bedeutet: Es besteht keine Impfpflicht mehr für die Profis.
Normal wird der Rasenklassiker trotz allem nicht. Russische und belarussische Spielerinnen und Spieler sind aufgrund des Krieges in der Ukraine von der Teilnahme ausgeschlossen.
Er sehe dazu "keine Alternative, erläuterte Ian Hewitt, Vorsitzender des All England Lawn Tennis Club. Man wolle unter allen Umständen verhindern, dass etwaige Erfolge von Profis aus Russland und Belarus von der "russischen Propagandamaschine" instrumentalisiert werden.
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Reaktion auf Krieg: Wimbledon verteidigt Ausschluss-Entscheidung
Quelle: Perform
Djokovic kann indes antreten und hat die Chance, Wimbledon zum siebten Mal zu gewinnen. Der Serbe hat die vergangenen drei Auflagen des Grand-Slam-Events für sich entschieden, im Endspiel 2021 schlug er Matteo Berrettini in vier Sätzen.
Djokovic macht Stoffwechsel zu schaffen
Doch auch beim 20-fachen Major-Champion gibt es Sorgen. Die Comeback-Turniere in Monte Carlo (Zweitrunden-Aus) und Belgrad (Niederlage im Endspiel gegen Andrey Rublev) liefen nicht nach Plan.
Eine Erkrankung macht dem 34-Jährigen zu schaffen. "Es ist nicht das Coronavirus, ich möchte keine weiteren Details nennen, aber es ist etwas, das meinen Stoffwechsel beeinträchtigt", erklärte der Weltranglistenerste nach der Finalniederlage in Belgrad.
Immerhin aber hat Djokovic die Gewissheit, dass er bei den French Open und in Wimbledon kein ähnliches Theater mit Ausweisung zu befürchten hat, wie zu Jahresbeginn bei den Australian Open in Melbourne.
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Quelle: Eurosport
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