Was bei den anderen drei Grand-Slam-Turnieren üblich ist, erregt in Wimbledon Aufmerksamkeit.
Ein Training vor dem Turnierstart auf dem Heiligen Rasen im Allerheiligsten des Tennissports war streng verboten.
Bis jetzt.
Wimbledon
Mit Mühe in Runde zwei: Djokovic zum Auftakt mit Problemen
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Nadal spielte sich mit Vorjahresfinalist Matteo Berrettini ein, Titelverteidiger Djokovic mit Ex-Finalist Marin Cilic.
Man kann diese Einheiten durchaus als kleinen Vorteil für das Quartett werten, das im Unterschied zur Konkurrenz bereits jetzt am berühmten Rasen schnuppern durfte.
Der Grund für die Premiere: Im vergangenen Jahr hatten sich etliche Spielerinnen und Spieler über den rutschigen Rasen an den ersten Turniertagen beschwert. Serena Williams musste sogar aufgeben.
"Limitiertes" Training vor dem Beginn am Montag auf den beiden größten Plätzen soll die Courts abstumpfen.

Wimbledon bricht mit mehreren Traditionen

Früher war es nur vier ausgewählten Damen des Klubs erlaubt, den Rasen am Samstag vor dem Start zu einer kurzen Partie im Rahmen eines Materialtests zu betreten.
Das aufgehobene Trainingsverbot vor der 135. Auflage der Championships ist übrigens nicht der einzige Bruch mit einer Tradition in diesem Jahr.
Erstmals in der Turniergeschichte ist der "middle sunday" (3. Juli) nicht mehr als Ruhetag vorgesehen. Bislang war der erste Sonntag im Turnier viermal kurzfristig zu Spieltagen erklärt worden: 1991, 1997, 2004 und 2016. In diesem Jahr ist er fest eingeplant und entzerrt damit den Spielplan.
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(SID)

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