Der Grund: Nadal hat seit Jahren mit dem so genannten Müller-Weiss-Syndrom, einer seltenen Erkrankung, die die Fußknochen betrifft, zu tun.
Im Anschluss an seinen 14. Triumph bei den French Open hatte der Mallorquiner verraten, vor jedem seiner sieben Spiele schmerzlindernde Injektionen bekommen zu haben. Außerdem habe er während des gesamten Turniers entzündungshemmende Mittel genommen. Das Prozedere führte dazu, dass Nadals betroffener Fuß durchweg betäubt war.
"Es ist offensichtlich, dass ich so nicht weitermachen kann und auch nicht weitermachen will", sagte Nadal nach dem Finalsieg über Casper Ruud (Norwegen) am vergangenen Sonntag (6:3, 6:3, 6:0). Eine Teilnahme am kommenden Grand Slam in England machte er von seinem Genesungsprozess abhängig.
Tennis
Kuriose Erklärung: Darum spielt Rechtshänder Nadal mit links
UPDATE 10/06/2022 UM 20:00 UHR
Nach seinem Sieg in Roland-Garros war der 36-Jährige nach Barcelona gereist, wo er sich einer pulsierten Radiofrequenz-Therapie unterzog. Bei dieser Behandlung würden die Fußnerven laut eines Sprechers von Nadal vorübergehend betäubt.
Mittlerweile, so Onkel Toni, weile der 22-malige Grand-Slam-Sieger wieder auf seiner Heimatinsel Mallorca. "Als ich gestern mit ihm gesprochen habe, sagte er, dass es ihm schon viel besser gehe."
Das könnte Dich auch interessieren: Otte kämpft vergeblich um Finalticket, Murray vernascht Kyrgios

Highlights: Ottes Finaltraum platzt gegen Berrettini

Tennis
Onkel Toni verrät: Nadal spielte schon oft mit betäubtem Fuß
UPDATE 10/06/2022 UM 16:24 UHR
Wimbledon
Djokovic setzt bis Wimbledon aus - und macht Strand-Urlaub
UPDATE 10/06/2022 UM 10:52 UHR