Wimbledon - Roger Federer: Warum der Rekordturniersieger 2022 im All England Club nicht dabei ist
Roger Federer hat Wimbledon geprägt wie kaum ein zweiter Spieler, in diesem Jahr aber fehlt der Rekordturniersieger im All England Lawn Tennis and Croquet Club von London. Federer kann damit nicht um seinen neunten Titel beim Grand-Slam-Event an der Church Road spielen und muss fürchten, dass Novak Djokovic zum siebten Mal triumphiert und näherrückt. Wie aber geht es für Federer weiter?
Roger Federer ist in Wimbledon nicht am Start
Fotocredit: Getty Images
Roger Federer begann seine Regentschaft in Wimbledon 2003 mit dem ersten Titel und verteidigte diesen bis 2007 viermal.
2009, 2012 und 2017 legte der Superstar aus der Schweiz drei weitere Erfolge nach.
Mit vier Endspielniederlagen in den Jahren 2008, 2014, 2015 und 2019 stand Federer zwölf (!) Mal im Endspiel des Rasenklassikers von London.
Insgesamt nahm der Maestro aus Basel bislang 22 Mal am berühmtesten Tennisturnier der Welt teil.
In dieser Saison aber muss der 40-Jährige pausieren und steht damit erstmals seit 1999 nicht auf der Starterliste.
Federer erklärt: So läuft es im Moment
Seit seinem Viertelfinal-Aus gegen den Polen Hubert Hurkacz im Juli 2021 in Wimbledon bestritt Federer kein Match mehr.
Eine Operation am rechten Knie - die dritte seit 2020 - warf den 20-fachen Grand-Slam-Turniersieger so weit zurück, dass mit einem Comeback erst im Spätsommer oder Herbst zu rechnen ist.
Ende vergangenen Jahres gab es ein wenig Hoffnung, dass es vielleicht doch klappen könnte mit Wimbledon 2022. "In Wahrheit wäre ich unglaublich überrascht", bremste die Tennis-Ikonie die Euphorie damals ein.
Derzeit arbeitet Federer am Comeback. "Es geht langsam voran. Ich muss einfach geduldig bleiben, mache ständig Fortschritte", erklärte der Ausnahmespieler vor Kurzem gegenüber dem Schweizer TV-Sender "SRF".
Federer: Das ist der Comeback-Fahrplan
Einen Fahrplan gibt es bereits.
Im September will Federer an der Seite von Rafael Nadal beim Laver Cup (23. - 25. September) angreifen, wenige Wochen später sein Heimturnier in Basel (24. - 30. Oktober) spielen.
Er fühle sich "wie ein Rennpferd, das in seiner Box scharrt und losrasen will", verriet der Schweizer unlängst in einem Interview mit dem "Caminada Magazine".
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Quelle: Perform
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