Wimbledon 2023 - Carlos Alcaraz und Novak Djokovic schreiben mit längstem Spiel Geschichte im Finale

Carlos Alcaraz und Novak Djokovic haben sich im dritten Satz des Finales von Wimbledon ein denkwürdiges Spiel geliefert, das sage und schreibe 26 Minuten dauerte. 32 Punkte mussten gespielt werden, 13 Mal ging es über Einstand, dann hatte der Weltranglistenerste aus Spanien das Break zum 4:1 in der Tasche. Es war das Spiel mit den meisten Punkten, das je in einem Wimbledon-Endspiel gespielt wurde.

'This is a huge moment' - Wilander on whether Alcaraz win over Djokovic was 'changing of the guard'

Quelle: Eurosport

Das Spiel wollte und wollte nicht enden. 26 Minuten lang, länger als so mancher Satz im Tennis, kämpften Novak Djokovic und Carlos Alcaraz um den Gewinn des fünften Spiels im dritten Satz.
Letzlich war es der Spanier, der seine siebte (!) Breakchance dieses einen Spiels nutzte und auf 4:1 erhöhte. Der Centre Court stand Kopf, besser und dramatischer kann Rasentennis nicht gespielt werden.
"Unglaubliches Tennis", staunte der einstige Wimbledon-Finalist Tim Henman, der das Endspiel als TV-Experte bei der "BBC" begleitete. "Man hat das Gefühl, dass Alcaraz sich jetzt für seinen Aufschlag aufwärmen muss, denn er hat ja so lange nicht mehr aufgeschlagen."
Die Sorge war unbegründet: Alcaraz nahm den Schwung mit und holte sich mit zwei weiteren Spielgewinnen in Serie den dritten Satz. Am Ende triumphierte der 20-Jährige in einem epischen Fünfsatzkrimi 1:6, 7:6 (8:6), 6:1, 3:6, 6:4 und sicherte sich seinen ersten Wimbledon-Titel.
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Wilander backs Alcaraz to win 'between 10 or 15' Grand Slam titles

Quelle: Eurosport

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