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Wimbledon 2023 - Nick Kyrgios überrascht: Nur Zverev-Bezwinger Matteo Berrettini kann Novak Djokovic gefährlich werden
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Publiziert 10/07/2023 um 19:42 GMT+2 Uhr
Rekord-Grand-Slam-Champion Novak Djokovic ist in Wimbledon seit 32 Spielen ungeschlagen, gewann die zurückliegenden vier Turniere an der Church Road und verlor dort zuletzt 2017. In den Augen von Vorjahresfinalist Nick Kyrgios kann dem 36 Jahre alten Serben in London nur ein einziger Spieler gefährlich werden, wie er auf Twitter erklärte. Die überraschende Wahl: Der Italiener Matteo Berrettini.
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"Ich denke, die einzige Person, die Novak auf dem Rasen ernsthaft in Bedrängnis bringen kann, ist Berrettini", schrieb der Australier bei Twitter - und lieferte die Begründung direkt mit: "Auf Rasen braucht man eine Bombe für ein paar freie Punkte. Wenn nicht, ist man in Schwierigkeiten."
Vor zwei Jahren drang Berrettini bis ins Finale vor, scheiterte dort aber 7:6 (7:4), 4:6, 4:6, 3:6 an Djokovic. Auch 2023 präsentierte sich Berrettini an der Church Road zunächst bärenstark und verlor in seinen ersten drei Runden lediglich einen einzigen Satz.
Olympiasieger Alexander Zverev unterlag dem Italiener 3:6, 6:7 (4:7), 6:7 (5:7) und verneigte sich im Anschluss vor der Performance seines Kontrahenten: "Ich habe ihm gesagt, dass er das Turnier gewinnen kann, wenn er so spielt."
Im Achtelfinale war dann am Montagabend aber Endstadion für den Italiener. Gegen den Spanier Carlos Alcaraz zog Berrettini trotz Satzführung mit 6:3, 3:6, 3:6, 3:6 den Kürzeren und schied aus.
Kyrgios legte bei Twitter nach
Nach dem ersten Satz hatte sich Kyrgios in seinem Urteil zumindest noch bestätigt gefühlt. "Sieht so aus, als wäre meine Erkenntnis glaubwürdig", legte Kyrgios während des Matches bei Twitter nach: "Alcaraz ist der Underdog in diesem Spiel."
Am Ende bewahrte "Underdog" Alcaraz die Oberhand und darf weiterhin von seinem zweiten Grand-Slam-Titel träumen. Erst im Endspiel am Sonntag könnte der Weltranglistenerste auf Djokovic treffen. Vorher trifft der Spanier in der Runde der letzten Acht auf Holger Rune.
Vorjahresfinalist Kyrgios selbst fehlt in diesem Jahr an der Church Road. Der 28-Jährige musste seinen Start beim Rasenklassiker wegen einer Handgelenksverletzung absagen.
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