Wimbledon 2023 - Novak Djokovic trotzt Regen-Farce zum Auftakt: "Wohl mein komischstes Match hier"

Titelverteidiger Novak Djokovic hat ohne Satzverlust die zweite Runde in Wimbledon erreicht. Der Serbe schlug den Argentinier Pedro Cachín 6:3, 6:3, 7:6 (7:4). Zwischenzeitlich war die Partie während einer Regenpause für fast eineinhalb Stunden unterbrochen, weil der Platz zu feucht und rutschig war. In der zweiten Runde trifft Djokovic auf den Australier Jordan Thompson.

'A lot of fun for us to see' Schett reacts to Djokovic cleaning the Wimbledon court with a towel

Quelle: Eurosport

Nach 2:12 Stunden verwandelte Djokovic seinen dritten Matchball.
Cachín entpuppte sich dabei als ernsthafte Prüfung für den 23-maligen Grand-Slam-Sieger. Gerade im ersten Satz spielte der 28-jährige Herausforderer groß auf und ging zwischenzeitlich sogar mit Break in Führung. Im dritten Durchgang zwang Cachín Djokovic, der bereits sieben Mal an der Church Road triumphieren konnte, in den Tie-Break. In den entscheidenden Momenten behielt der Weltranglisten-Zweite jedoch die Nerven.
Für Gesprächsbedarf sorgte am Montagnachmittag jedoch nicht nur das sportliche Geschehen.
Nach Ende des ersten Satzes sorgte einsetzender Regen für eine fast eineinhalbstündige Pause im Match. Eigentlich kein Problem auf dem Centre Court, der mit einem Dach ausgestattet ist. Das Problem: Als der Niederschlag einsetzte, ließen die Verantwortlichen erst nach langem Zögern die Plane über den Platz ziehen. Als sich dann das Dach über der Arena schließlich geschlossen hatte, war es zu spät: Der Platz war zu feucht, zudem schien es Probleme mit der Lüftung zu geben. Es folgte eine blamabel lange Unterbrechung.
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'A lot are expecting her not to win' - Schett on Swiatek's first round win and Wimbledon chances

Quelle: Eurosport

Djokovic: "Wohl mein komischstes Match hier"

Als Djokovic und Cachín nach dem 6:3 im ersten Satz das Match fortsetzen konnte, hatte es schon wieder aufgehört zu regnen - und das Dach war wieder geöffnet. "Das war wohl mein komischstes Match hier", sagte Djokovic mit einem Schmunzeln.
Der 36-Jährige hatte die peinlich lange Unterbrechung zuvor mit Humor genommen, mit einem Handtuch und zur Belustigung des Publikums versuchte er sogar, die Stelle trocken zu wischen. Besser wurde es aber erst, als drei Mitarbeiter mit großen Föhns anrückten.
Auf Court 1, der ebenfalls mit einem Schiebedach versehen ist, ging alles viel, viel schneller. Die Weltranglistenerste Iga Swiatek aus Polen musste dort beim 6:1, 6:3 gegen die Chinesin Zhu Lin nur kurz warten.
(mit SID)
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Quelle: Perform

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