Wimbledon: Ons Jabeur unterstützt Investment aus Saudi-Arabien - Deal als Chance für Frauenrechte

Ons Jabeur hat sich positiv über ein mögliches Investment seitens Saudi-Arabien im professionellen Tennis geäußert. "Wenn es für die Spieler von Vorteil ist, bin ich zu 100 Prozent dabei", begrüßte sie ein Engagement aus dem Nahen Osten. Dabei sei es jedoch wichtig, dass sich der Geldfluss nicht nur auf die Herren (ATP), sondern auch auf die Frauen (WTA) im Profi-Tennis aufteile.

Ons Jabeur

Fotocredit: Getty Images

"Ich hoffe, dass Saudi-Arabien nicht nur in die ATP, sondern auch in die WTA investiert", wünschte sich Jabeur.
"Ich glaube, dass sie in Saudi-Arabien sehr gut daran tun, den Frauen mehr Rechte zu geben. Es ist an der Zeit, die Dinge zu ändern."
Auch über mögliche WTA-Turniere in Saudi-Arabien äußerte sich die Wimbledon-Finalistin von 2022 positiv.
"Letztes Jahr war ich in Saudi-Arabien und ich war sehr beeindruckt. Ich glaube, dass es eine großartige Idee ist, dorthin zu gehen und Turniere zu spielen. Ich hoffe, dass sie uns als Spieler sehen, nicht nur als Investition, sondern dass sie uns mehr Vorteile bieten als das, was wir im Moment habe", unterstrich sie ihren Wunsch.

Kyrgios und Djokovic offen für Investitionen

Jabeur ist nicht der einzige Profi, der sich offen gegenüber eines möglichen finanziellen Engagements seitens dem Public Investment Fund (PIF) - der Staatsfond des Königreichs Saudi-Arabien - zeigt. Zuvor hatten auch Nick Kyrgios und Novak Djokovic zu diesem Thema Stellung bezogen.
"Endlich. Sie sehen den Wert. Wir werden das bezahlt bekommen, was wir verdient haben. Nehmt mich unter Vertrag", postete Kyrgios beispielsweise auf seinem Twitter-Account.
Djokovic blieb indes sachlicher und zeigte die Vorteile auf, welche sich der Rekord-Grand-Slam-Champion erhofft.
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Djokovic zur Saudi-Arabien-Debatte: "Tradition muss geschützt werden"

Quelle: Perform

"Ich denke, dass wir als Einzelsportart auf globaler Ebene dem Golfsport am nächsten stehen", zog Djokovic die Parallele zu jener Sportart, die sich in den vergangenen Monaten mit der finanziellen Übermacht aus dem Nahen Osten auseinandersetzen musste.
"Ich denke, von diesem Beispiel können wir viel lernen, einige positive und einige negative Aspekte, und wir können versuchen, ein Geschäft zu strukturieren, das die Integrität, Tradition und Geschichte dieses Sports schützt, aber auch in der Lage ist, ihn auf eine Weise zu entwickeln, die angemessen ist", so Djokovic.
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