Wimbledon 2024 - Novak Djokovic stoppt Lorenzo Musetti im Halbfinale und trifft im Endspiel auf Carlos Alcaraz

Novak Djokovic ist Carlos Alcaraz ins Finale von Wimbledon gefolgt und hat damit im All England Club die Neuauflage des Endspiels von 2023 perfekt gemacht. Der siebenmalige Turniersieger setzte sich im Halbfinale gegen Lorenzo Musetti aus Italien mit 6:4, 7:6 (7:2), 6:4 durch. Entthront Djokovic am Sonntag Alcaraz, würde mit seinem achten Wimbledon-Titel den Rekord von Roger Federer einstellen.

Djokovic und Alcaraz machen Finale klar - der Tag aus Wimbledon

Quelle: SNTV

"Wimbledon war immer ein Traum. Es zu spielen, es zu gewinnen. Ich habe die Geschichte oft erzählt, aber es ist es wert, sie noch mal zu wiederholen. Ich war ein siebenjähriger in Serbien, als ich zuschauen musste, wie die Bomben über meinen Kopf hinweg flogen. Ich träumte davon auf dem wichtigsten Court der Welt zu spielen, und zwar hier auf dem Centre Court in Wimbledon", erklärte Novak Djokovic im On-Court-Interview.
 Er sei "sehr glücklich, wieder im Finale zu stehen, aber ich bin noch nicht fertig. Ich hoffe, meine Hände an die Trophäe zu bekommen", führte der 37-Jährige aus.
Djokovic traf auf einen fokussierten Musetti, der in der Anfangsphase der Partie gut mithielt.
Mit dem Break zum 4:2 verschaffte sich der Favorit aber den ersten Vorteil. Den nutzte der Serbe wenig später zur Satzführung.

Musetti zeigt Biss, Djokovic stark im Tiebreak

Musetti blieb ein unangenehmer Herausforderer - und eröffnete den zweiten Durchgang mit einem Break.
Das konnte der 22-Jährige zwar nicht lange halten, dennoch zwang er den Favoriten in den Tiebreak. Djokovic spielte dabei seine Erfahrung und Klasse aus, schnappte sich mit 7:2 den Satz.
Der Rekord-Grand-Slam-Champion setzte umgehend nach, nahm Musetti im dritten Satz dessen erstes Service ab.
Die Vorentscheidung. Djokovic ließ in der Folge nichts mehr anbrennen, wenngleich Musetti beim Stand von 4:5 einen Breakball vergab.

Djokovic im Finale gegen Alcaraz: "Es wird mein Bestes brauchen"

Im Endspiel am Sonntag kommt es nun zur Neuauflage des Vorjahresfinales. Djokovic hat dabei eine Rechnung offen, schließlich unterlag er Alcaraz damals in fünf Sätzen.
"Ich erwarte ein riesen Kampf. Es wird mein Bestes brauchen, um ihn zu schlagen", betonte Djokovic.
Alcaraz sei "einer der besten 21-Jährigen, den wir je in diesem Sport hatten. Er wird noch viele Grand Slams gewinnen, aber hoffentlich nicht diesen hier in zwei Tagen, sondern erst in 15 Jahren, wenn ich zurückgetreten bin", scherzte der Serbe.
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Musetti magisch, schwerer Moment für De Minaur - der Tag aus Wimbledon

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