Wimbledon 2024 - Qualifikant Maxime Janvier motzt über einige Turnier-Regeln in London: "Das hat mich angewidert"

Maxime Janvier qualifizierte sich erstmals für die Hauptrunde von Wimbledon. Das Erlebnis an der Church Road war für den Franzosen allerdings anders als erwartet. "Wir werden hier nicht alle gleich behandelt. Ich habe zum Beispiel gelernt, dass es zwei Umkleideräume gibt: einen für die gesetzten Spieler und einen für die anderen", meinte die Nummer 225 der Welt nach seinem Erstrundenaus.

Maxime Janvier ist mit den Regeln in Wimbledon unglücklich

Fotocredit: Getty Images

Er wisse aber nicht, weshalb das in Wimbledon der Fall ist. "Bin ich es, der anders ist? Ich weiß es nicht, aber das ist es, was mich angewidert hat", wird Janvier in der "Daily Mail" zu den Regeln im All England Club zitiert.
Gegen den an Position 32 gesetzten Chinesen Zhang Zhizhen verlor der Qualifikant 6:7 (4:7), 3:6, 2:6. Für seine Teilnahme an der ersten Runde erhält Janvier immerhin 60.000 Pfund Preisgeld (umgerechnet rund 70.800 Euro).
"Ich weiß nicht, warum ich ein Rebell sein sollte. Ich stelle nur Dinge fest. Die Vergabe von Wildcards, Punkten und sogar Preisgeldern", so der 27-Jährige, der meistens auf der Challenger-Tour unterwegs ist.
Sein Fokus liege klar auf dem Geld, gestand Janvier: "Weil es das ist, was übrig bleibt." Der Franzose hatte auch ein Beispiel für die Ungerechtigkeiten auf der Profitour: Hätte Mark Lajal, die Nummer 269 der Welt, Titelverteidiger Carlos Alcaraz in der ersten Runde besiegt, wären auch nur 45 Punkte in der Weltrangliste für den Esten drin gewesen.
Janvier urteilte daher kritisch: "Es gibt keine Stabilität. Das System ist sehr hart."
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Quelle: Perform


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