Wimbledon 2024: Taylor Fritz zieht gegen Arthur Rinderknech in die dritte Runde ein und erklärt lange Diskussion am Netz
VonJan Zesewitz
Publiziert 05/07/2024 um 18:09 GMT+2 Uhr
Taylor Fritz hat seine längere Diskussion mit Arthur Rinderknech am Netz nach seinem Sieg (6:3, 6:4, 3:6, 6:4) in der zweiten Runde von Wimbledon erklärt. Der US-Amerikaner war nicht einverstanden mit einigen Aussagen des Franzosen im Vorfeld der Partie. Die Vorgeschichte der beiden geht zurück bis zu deren French-Open-Partie 2023. Die Reaktionen von damals brachten Rinderknech erneut auf.
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Quelle: SNTV
"Das gibt mir Extra-Motivation", sagte Fritz nach dem Match. "Als wir uns die Hand gegeben haben, meinte ich zu ihm: 'Komm gut nach Hause'".
Es entwickelte sich eine längere Diskussion zwischen den beiden Kontrahenten am Netz.
"Er fragte was ich gesagt habe, ich habe es wiederholt und dann fing er an - ich meinte 'Dude, du kannst nicht vor dem Spiel respektlos zu mir sein und dann erwarten, dass ich hinterher nett zu dir bin.'"
Fritz gewann auch 2023 bei den French Open gegen Rinderknech. Das französische Publikum war klar aufseiten des Franzosen, was den US-Amerikaner zu sarkastischen Bemerkungen im Interview nach dem Match veranlasste.
Rinderknech: "Er wird etwas weniger weinen"
Rinderknech thematisierte den Vorfall von Paris in Wimbledon auf einer Pressekonferenz erneut. "Die Atmosphäre wird ruhiger sein und er wird etwas weniger weinen. Er hatte ein wenig gejammert. Ich habe nichts gegen ihn, aber wenn er erwartet hat, dass das französische Publikum ihm zwischen den Punkten Küsse gibt, hat er sich geirrt", so der Franzose.
Er habe "nichts gegen einen bestimmten Spieler", versicherte Fritz nun nach dem Erfolg gegen Rinderknech, "aber wenn ich so etwas sehe, dann motiviert mich das". In der dritten Runde trifft Fritz auf den Chilenen Alejandro Tabilo.
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