Wimbledon 2025: Aryna Sabalenka nach Halbfinal-Niederlage gegen Amanda Anisimova stinksauer "hat mich echt angepisst"

Die Weltranglisten-Erste Aryna Sabalenka hat das Finale in Wimbledon erneut verpasst. Sie scheiterte überraschend an Amanda Anisimova. Die Belarussin war auf der Pressekonferenz nach der Niederlage bedient - und ziemlich angefressen von ein paar Verhaltensweisen ihrer Gegnerin. "Sie hat mich irgendwie angepisst", sagte sie über die 23-Jährige nach ihrer Dreisatzniederlage.

Aryna Sabalenka war nach ihrer Niederlage in Wimbledon bedient

Fotocredit: Getty Images

Der Grund für Sabalenkas Ärger waren vor allem zwei gespielte Punkte bei ihrer 4:6, 6:4, 4:6-Niederlage - einer aus dem zweiten Satz und einer in einer entscheidenden Phase des dritten Satzes.
Zunächst jubelte die US-Amerikanerin über einen Winner, noch bevor der Ball an Sabalenka endgültig vorbei war. "Ich dachte: 'Das ist ein bisschen zu früh.' Dann hat sie mich irgendwie angepisst und gesagt, dass sie das immer so macht", erklärte Sabalenka.
In einem folgenden Austausch mit dem Schiedsrichter beschwerte sich Anisimova noch über das laute Stöhnen ihrer Kontrahentin. Diese konnte ihren Ärger im zweiten Satz noch in Motivation ummünzen - "ich wollte ihr zeigen, wie man Tennis spielt - im dritten Satz gelang ihr das nicht mehr.
Zum Spielgewinn zum 5:2 im Entscheidungssatz kam Anisimova durch einen Netzroller. Entgegen der Etikette entschuldigte sie sich nicht bei Sabalenka, sondern bejubelte den wichtigen Punktgewinn.

Sabalenka: "Es ist an ihr"

"Du willst Dich nicht entschuldigen?", fragte die Weltranglisten-Erste auf dem Weg zum Seitenwechsel in Richtung ihrer Kontrahentin. "Das ist an ihr", sagte sie. "Wenn sie meint, dass sie sich nicht entschuldigen müsste - sie hat gerade so diesen Punkt gewonnen durch diese Situation - dann ist das an ihr."
Bei der Gratulation am Netz kam es zu einer Umarmung zwischen den beiden Rivalinnen, die nicht auf böses Blut hindeutete. Anisimova hatte in ihrem On-Court-Interview nur lobende Worte für Sabalenka übrig.
Die verpasste erneut das Finale in Wimbledon - das einzige Grand-Slam-Turnier, bei dem ihr das noch nicht gelang. Sie gestand in der Pressekonferenz, dass sie eine "Hass-Beziehung" zu dem Turnier habe. Im Finale steht stattdessen ihre langjährige Kontrahentin Iga Swiatek.
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Swiatek über Druck: "Ihr kennt mich doch"

Quelle: Perform


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