Wimbledon - Frust bei Botic van den Zandschulp nach zweiter Doppelschicht: "Warum muss mir das immer passieren"
Die strenge Sperrstunde sowie die Sichtverhältnisse zu später Stunde haben in den ersten Tagen in Wimbledon für etliche Matchunterbrechungen und Ärger bei den betroffenen Spielern gesorgt. So auch bei Botic van de Zandschulp. Sowohl die Auftaktpartie als auch das zweite Spiel des Niederländers musste gestoppt werden, sodass der 29-Jährige bislang an jedem Tag beim Rasen-Klassiker im Einsatz war.
Botic van den Zandschulp in Wimbledon
Fotocredit: Getty Images
Van den Zandschulp hatte seine Aufholjagd in der zweiten Runde gerade erst gestartet, da war sie auch schon wieder vorbei.
Der Niederländer wehrte am späten Mittwochabend gegen Alejandro Davidovich Fokina beim Stand von 1:6, 6:4, 3:6, 4:5 einen Matchball gegen sich ab und glich wenig später zum 5:5 im vierten Satz aus.
Dabei hatte der Spanier im Spiel zuvor bereits zum Einzug in die dritte Runde aufgeschlagen.
Anstatt sein Comeback fortzusetzen, musste die Partie aufgrund Anbruch der Dunkelheit unterbrochen werden. Bereits die Auftaktpartie der Nummer 92 der Welt am Montag gegen den Italiener Matto Arnaldi (7:6 [7:4], 7:6 [7:5], 6:4) musste aus demselben Grund vorzeitig gestoppt. Die Partie wurde schließlich am Dienstag fortgesetzt.
Van de Zandschulp: "Warum muss mir das jeds Mal passieren?"
"Warum muss mir das jedes Mal passieren?", motzte van de Zandschulp laut "NOS", als er nach einer kurzen Diskussion mit Stuhlschiedsrichter Nico Helwerth den Platz verließ.
"Ich habe Montag, Dienstag, Mittwoch und jetzt wieder Donnerstag gespielt? Ich glaube, ich bin der Einzige hier, der jeden Tag ein Spiel hat", ergänzte er.
Damit lag der US-Open-Viertelfinalist von 2021 aber falsch.
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Botic van de Zandschulp in Wimbledon
Fotocredit: Getty Images
Zverev-Bezwinger Rinderknech beißt sich durch
Auch Alexander-Zverev-Bezwinger Arthur Rinderknech wurde ungewollt zum Marathon-Mann in Wimbledon.
Nach seinem 7:6 (7:3), 6:7 (8:10), 6:3, 6:7 (5:7), 6:4-Erstrundensieg über zwei Tage gegen die deutsche Nummer eins, musste der Franzose auch gegen Cristian Garín (Chile) nachsitzen.
Anders als van de Zandschulp, der sein Match 1:6, 6:4, 3:6, 6:7 (5:7) verlor, setzte sich Rinderknech abermals in fünf Sätzen durch (3:6, 6:3, 7:6 [7:3], 4:6, 6:3) und steht damit erstmals in seiner Karriere in Wimbledon in Runde drei.
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