Wimbledon - Handtuch-Diebin Iga Swiatek nach Viertelfinalsieg auf frischer Tat ertappt: "Es ist etwas peinlich"

Iga Swiatek ist nach ihrem Viertelfinalsieg in Wimbledon gegen Liudmila Samsonova (6:2, 7:5) als Handtuch-Diebin entlarvt worden. Die TV-Kameras zeigten, wie sich die Polin im Anschluss an ihren Einzug in die Vorschlussrunde beim Rasen-Klassiker von einem Balljungen einige Handtücher des All England Clubs bringen ließ und diese in ihre Tasche stopfte. Die Weltranglistenachte reagierte aber cool.

Iga Swiatek lässt sich in Wimbledon ein Handtuch reichen

Fotocredit: Getty Images

Die 24-Jährige nahm es mit Humor und legte den Finger in eine "Psst"-Geste an die Lippen.
Die vier Grand-Slam-Turniere stellen den Spielern jedes Jahr Handtücher mit einem eigenen Design zur Verfügung, wobei die Wimbledon-Textilien mittlerweile einen ikonischen Status erreicht haben.
Im Fan-Shop an der Church Road werden Handtücher in diesem Jahr für rund 60 Euro verkauft. Gut möglich also, dass Swiatek im Auftrag von Familie und Freunden als Souvenir-Beschafferin unterwegs war - zusätzlich zu ihren eigenen Sammler-Ambitionen.
Gegenüber dem "Tennis Channel" hatte sie schon nach ihrem Drittrundenerfolg gegen Danielle Collins (6:2, 6:3) über die Thematik gesprochen und berichtet, von jedem Turnier Handtücher mitzunehmen: "Den Leuten ist das sonst nicht aufgefallen, aber hier ist es plötzlich eine große Sache - es ist etwas peinlich."
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Iga Swiatek nach ihrem Viertelfinalsieg in Wimbledon

Fotocredit: Imago

Swiatek: "Das beste Souvernir, wenn ich in 30 Jahren zurückblicke"

Eine Erklärung hatte die fünfmalige Grand-Slam-Sieger aber auch parat: "Ehrlich gesagt, glaube ich, dass es das beste Souvenir ist, dass man haben kann, wenn ich in 30 Jahren zurückblicke."
Einen negativen Effekt auf Swiateks Leistung hatte der "Vorfall" in jedem Fall nicht: im Halbfinale machte die viermalige French-Open-Triumphatorin gegen Belinda Bencic kurzen Prozess und zog mit 6:2, 6:0 in ihr erstes Endspiel in Wimbledon ein.
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Swiatek über Druck: "Ihr kennt mich doch"

Quelle: Perform


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