Wimbledon - Nick Kyrgios zur geplante Statue von Andy Murray: "Hoffe, sie kriegen sein einzigartiges Gesicht hin"
VonJan Zesewitz
Publiziert 10/07/2025 um 18:51 GMT+2 Uhr
Andy Murray hat die Briten 2013 mit seinem Wimbledon-Triumph erlöst. Bis zu diesem Jahr war Fred Perry der letzte, dem ein Heim-Titel auf dem Heiligen Rasen gelang - bei der Austragung 1936. Folgerichtig soll neben Perry auch eine Statue von Murray den All England Club schmücken. Im TNT Sports-Interview äußerte sich Nick Kyrgios zu den Plänen und welcher Spieler noch eine Statue verdient hätte.
Nick Kyrgios (l.) und Andy Murray im Jahr 2018
Fotocredit: Getty Images
"Ich stimme definitiv zu, dass Andy Murray eine Statue verdient, ich denke, was er für das britische Tennis getan hat, ist erstaunlich", sagte Kyrgios gegenüber TNT Sports und meinte: "Einfach jeder schaut zu ihm auf. Ich schaue zu ihm auf. Ich denke, er war ein großartiges Vorbild im Tennis und für mich gehört er zu den fünf Besten aller Zeiten."
Die Statue soll zum 150-jährigen Jubiläum des Turniers 2027 enthüllt werden. Kyrgios hat allerdings Bedenken, was das Design des Kunststücks angeht. Im Falle von Rafael Nadals Denkmal bei Roland-Garros reagierte die Öffentlichkeit gemischt.
"Ich hoffe nur, dass sie die Statue richtig hinbekommen", erklärte der Australier: "Jedes Mal, wenn jemand eine Statue bekommt, ist es ein bisschen fraglich, ob sie auch wie der Spieler aussieht. Ich hoffe, sie schaffen es, denn Murray hat ein sehr einzigartiges Aussehen."
Die gute Nachricht für Kyrgios: Der Schotte soll am Design seiner Statue selbst beteiligt sein. Murray gewann 2012 den ersten seiner drei Grand-Slam-Titel bei den US Open und holte außerdem Olympisches Gold bei den Spielen in London 2012 und in Rio 2016. In Wimbledon siegte er 2013 und 2016.
Kyrgios fordert Statue für Hewitt
Kyrgios, selbst Wimbledon-Finalist 2022, ist der Meinung, dass einem seiner Landsleute eine ähnliche Ehre zuteilwerden sollte wie dem Briten.
"Wer sonst hätte es verdient? Ich denke, Lleyton Hewitt verdient es wahrscheinlich in Australien, bei den Australian Open", sagte Kyrgios: "Wir werden sehen, ob das jemals passieren wird."
Hewitt schwang sich im Jahr 2001 als 20-Jähriger zur jüngsten Nummer eins der Weltrangliste auf - bis ihn Carlos Alcaraz 2022 ablöste. Einen Grand-Slam-Titel in seiner Heimat gewann er jedoch nie, 2005 verlor er das Finale gegen Marat Safin. Dafür war der Träger des Order of Australia (AM) 2001 bei den US Open und 2002 in Wimbledon siegreich.
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