Jannik Sinner macht mit Aleksandar Vukic in Wimbledon ganz kurzen Prozess - "Perfekte Performance" der Nummer eins
Jannik Sinner ist im Schnelldurchgang in die dritte Runde in Wimbledon eingezogen. Der Weltrangslitenerste aus Italien machte mit dem Australier Aleksandar Vukic beim 6:1, 6:1, 6:3 kurzen Prozess. Nach gerade einmal 1:40 Stunden verwandelte der 23-Jährige seinen insgesamt sechsten Matchball. Nächster Gegner des dreimaligen Grand-Slam-Champions ist der Spanier Pedro Martínez.
Jannik Sinner steht in Wimbledon in Runde drei
Fotocredit: Getty Images
Mischa Zverev kam aus dem Schwärmen kaum mehr heraus. "Die Performance war 1A, perfekt", zollte der "Prime Video"-Experte der Nummer eins der Welt Respekt und ergänzte: "Er weiß, er ist in diesem Jahr auf einem besseren Weg als 2024."
Anders als im Vorjahr, als er in den ersten beiden Runden gegen den Deutschen Yannick Hanfmann und Landsmann Matteo Berrettini jeweils vier Sätze benötigte, rauschte er nun mit einer weißen Weste in die dritte Runde.
Der Weltranglistenerste ließ dem Australier Aleksandar Vukic am Donnerstagabend nicht den Hauch einer Chance und setzte sich nach genau 100 Minuten deutlich mit 6:1, 6:1, 6:3 durch.
"Es ist sehr schwer gegen ihn (Vukic, Anm. d. Red.) zu spielen. Ich habe versucht, so viele Bälle wie möglich zu returnieren und auf der Grundlinie gut zu stehen", zeigte sich Sinner im On-Court-Interview zufrieden. "Ich hatte ein paar Probleme, es zu beenden, aber ich bin sehr froh, weil der Centre Court immer etwas Besonderes ist", ergänzte er.
Sinner dominiert nach Belieben
Der 23-Jährige dominiert die ersten beiden Sätze schier nach Belieben. Nicht mal eine Stunde waren auf der Uhr, da hatte Sinner bereits eine 2:0-Satzführung im Rücken.
Der amtierende Australian-Open-Champion schlug insgesamt 38 Winner bei nur elf Unforced Errors. Hinzukamen zwölf Asse (null Doppelfehler). Alles in allem also ein hochseriöser Auftritt des Favoriten.
"Ein Match kann sich immer sehr schnell ändern. Hätte er mich gebreakt (beim Stand von 5:3 im dritten Satz; Anm. d. Red.), hätte es über eine lange Distanz gehen können", betonte Sinner.
Sinner scherzt: "Danke an meinen Schläger"
"Deswegen bin ich froh, es mit dem offenen Dach beendet zu haben", bilanzierte der Südtiroler, der sogar noch zu Scherzen aufgelegt war: "Danke an meinen Schläger, der den Ball irgendwie in sein Feld gebracht hat."
In der dritten Runde bekommt es Sinner nun mit Pedro Martínez zu tun. Der Spanier bezwang den Argentinier Mariano Navone in drei umkämpften Sätzen (7:5, 7:5, 7:6 [8:6]).
Das bisher einzige Duell der beiden 2022 in Rom gewann der Weltranglistenerste. In Wimbledon ist Sinners bislang bestes Ergebnis der Halbfinaleinzug 2023.
Favoriten im Gleichschritt
Das ist für Novak Djokovic dagegen gewohntes Terrain. Der siebenmalige Wimbledon-Champion, der bei den vergangenen sechs Ausgaben an der Church Road jeweils das Endspiel erreichte, hatte mit seinem Zweitrundengegner Dan Evans keinerlei Probleme.
Der 38-jährige Serbe siegte in weniger als zwei Stunden Spielzeit mit 6:3, 6:2, 6:0 und konnte für den weiteren Turnierverlauf Kräfte sparen.
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