Roger Federer exklusiv über nächstes Treffen mit Nadal, Djokovic und Murray: "Werde versuchen, sie zu rekrutieren"
Publiziert 26/06/2025 um 14:04 GMT+2 Uhr
Roger Federer wird in diesem Jahr während des Rasenklassikers in Wimbledon wahrscheinlich wieder vor Ort sein. Der achtmalige Turniersieger würde sich dabei auch auf ein Treffen mit seinen langjährigen Kontrahenten Novak Djokovic, Rafael Nadal und Andy Murray freuen, wie er im Gespräch mit Eurosport verriet. Zuletzt traf das Quartett beim Abschied von Nadal bei den French Open aufeinander.
Andy Murray, Roger Feder, Rafael Nadal und Novak Djokovic
Fotocredit: Getty Images
"Ich werde wahrscheinlich nach Wimbledon fahren, weiß aber nicht, ob Rafa während des Turniers auch dort ist. Novak gehört zum Starterfeld, Andy ist vermutlich auf der Anlage. Dann ist da noch der Laver Cup - eine ganz besondere Woche für mich. Ich werde versuchen, die anderen drei dafür zu rekrutieren", meinte der Schweizer mit einem Schmunzeln.
Den Wettstreit zwischen Europa und dem Rest der Welt hatte er 2017 mitbegründet. Welche Möglichkeiten es danach gebe, sich zu treffen, wisse er nicht. "Aber ich bin sicher, dass wir in Kontakt bleiben werden, auch wenn es für uns dann vielleicht einfacher ist, uns auf Golfplätzen zu treffen als auf Tennisplätzen", ergänzte Federer lachend.
In Paris hatten Djokovic, Federer und Murray den Spanier bei seinem offiziellen Abschied zum Karriereende überrascht. Nadal habe dort die Ehrung erhalten, "die er verdient hat. Ich freue mich für ihn und bin dankbar dafür, dass ich ihn von dort aus miterleben durfte, denn es ist viele Monate her, dass ich sie gesehen habe."
Aber auch für den 20-maligen Grand-Slam-Sieger war es ein besonderer Moment. "Es war das erste Mal seit meinem Rücktritt, dass ich nach Roland Garros zurückgekehrt bin. Das letzte Mal habe ich 2021 gespielt, bei dieser Ausgabe ohne Zuschauer auf den Rängen", so Federer.
Federer freut sich über Rückkehr nach Paris
"Ich erinnere mich an mein letztes Spiel in der dritten Runde gegen Dominik Koepfer - in der Nightsession, aber es war niemand im Stadion. Für mich persönlich war es wunderbar, jetzt wieder auf dem Court Philippe-Chatrier zu sein, nur dieses Mal in einem Stadion voller Fans."
Obwohl er Roland-Garros auch aufgrund der Dominanz von Nadal nur 2009 gewinnen konnte, bleibe Paris "immer ein besonderer Ort". "Ich hatte dort einige ganz besondere Momente, viele davon mit Rafa." 2006, 2007, 2008 und 2011 verlor er jeweils das Finale gegen den Spanier.
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Federer, Djokovic und Murray ehren Nadal - großer Moment in Paris
Quelle: Eurosport
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