Wimbledon: Roger Federer wählt größtes Match der Turniergeschichte und entscheidet sich für Björn Borg gegen John McEnroe
Roger Federer war der Stargast am 9. Turniertag beim Klassiker in Wimbledon. Der Rekordsieger aus der Schweiz verfolgte unter anderem die Partie des britischen Shootingstars Arthur Fery und war natürlich ein gefragter Gesprächspartner im All England Lawn Tennis and Croquet Club. Dabei beantwortete Federer auch die Frage, welches denn aus seiner Sicht das größte Match der Wimbledon-Geschichte sei.
Highlights: "Fery"-Tale vor Federers Augen
Quelle: SNTV
Zwölf Mal stand Roger Federer im Endspiel von Wimbledon, achtmal holte er den Titel an der Church Road. Ein Rekord bei den Männern.
Es wäre also gerechtfertigt, wenn er eines seiner Matches gewählt hätte, wenn es um das größte Spiel der Geschichte geht.
Das gewonnene Finale von 2009 etwa, als er Andy Roddick mit 16:14 im fünften Satz schlug. Oder das verlorene Endspiel von 2019, als er sich Novak Djokovic nach knapp fünf Stunden in Satz fünf mit 12:13 (3:7) geschlagen geben musste.
Aber natürlich ist Federer keiner, der eigene Meriten über die der anderen Tennis-Legenden stellt. So entschied sich der Maestro für eine andere Partie: "Mein liebster Moment in Wimbledon? Da würde ich sagen: Borg gegen McEnroe", sagte der 44-Jährige im Interview mit der britischen "Vogue".
Federer: "Als Borg auf die Knie geht und seinen Schläger wirft ..."
Damit meinte Federer das Finale von 1980, das Björn Borg mit 1:6, 7:5, 6:3, 6:7 (16:18), 8:6 gegen John McEnroe gewann.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/07/07/image-a6793768-a2c1-4e88-aca9-b9ec0d8ab814.jpeg)
Björn Borg (r.) und John McEnroe (l.) nach dem Wimbledon-Finale 1980
Fotocredit: Getty Images
"Zwei meiner Lieblingsspieler aller Zeiten. Sie haben fünf Sätze gespielt und sind hier unzählige Male gegeneinander angetreten. Für mich ist der Moment am ikonischsten, als Björn auf die Knie geht und seinen Schläger in die Luft wirft", blickte der 20-malige Grand-Slam-Turniersieger zurück.
"Ich glaube, am Ende trägt er seine rote Trainingsjacke. Damals, als man noch etwas mehr Farbe tragen durfte und er die Wimbledon-Trophäe in die Höhe reckte - ich finde, das ist ein legendärer Moment", so Federer.
Das könnte Dich ebenfalls interessieren: Fery-Tale - ein Lokalmatador begeistert Wimbledon
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/06/27/image-0ae58d8b-baf0-4a2a-8076-722ecd492541-85-2560-1440.jpeg)
Wimbledon-Champion Sinner: Das sind die zwei schärfsten Rivalen
Quelle: Perform
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung
/origin-imgresizer.eurosport.com/2024/12/22/image-98b602cb-ae46-4c06-8857-c6197f655aaf-68-310-310.jpeg)