Wimbledon 2025: Jannik Sinner und Carlos Alcaraz als Top-Favoriten - doch Toni Nadal sieht Ben Shelton als Außenseiter

Die Tenniswelt fiebert einem möglichen neuen Finale zwischen Carlos Alcaraz und Jannik Sinner in Wimbledon bereits jetzt entgegen. Doch Toni Nadal, der Onkel und langjährige Trainer von Rafael Nadal, sieht einen Spieler, der dieses Duell verhindern könnte: Ben Shelton. In einem Interview mit der italienischen Sportzeitung "Gazzetta dello Sport" betonte er die enorme Qualität des US-Amerikaners.

Alcaraz responde a Sinner y define cuándo supera él una derrota dura: "Dos o tres días mínimo"

Fotocredit: Getty Images

Nadal erklärte: "Normalerweise erwartet man ein Finale zwischen Sinner und Alcaraz – aber wir sprechen hier von Wimbledon, einem besonderen Grand Slam. Da gibt es immer Überraschungen."
Dann kam er auf Shelton zu sprechen und erläuterte: "Wenn ein Spieler wie Ben Shelton oder ein anderer starker Aufschläger einen guten Tag hat, können wichtige Köpfe rollen. Rasen ist eine tückische Oberfläche, da kann ein Match schnell aus der Hand gleiten."
Shelton gilt als einer der gefährlichsten Außenseiter auf dem schnellen Belag. Der 22-Jährige, aktuell die Nummer 10 der Setzliste, überzeugte bereits 2023 mit dem Erreichen des Achtelfinals in Wimbledon.
Mit seinem kraftvollen Aufschlagspiel und aggressiven Grundlinienschlägen passt sein Stil perfekt zu den Bedingungen auf Rasen.

"Vielleicht fehlt Sinner ein bisschen die Konstanz"

Sinner und Alcaraz lieferten sich erst vor Kurzem im Finale der French Open ein episches Duell über fünf Stunden und 29 Minuten - das zweitlängste Grand-Slam-Finale der Open Era. Alcaraz setzte sich in fünf Sätzen durch und holte sich seinen insgesamt fünften Major-Titel. Sinner, der mit 2:0 in Sätzen geführt hatte, bleibt bei drei Grand-Slam-Titeln.
Die beiden Superstars teilen sich aktuell die letzten sechs Grand-Slam-Titel untereinander. In Wimbledon könnten sie erst im Finale aufeinandertreffen, da Sinner als Weltranglistenerster topgesetzt ist und Alcaraz die untere Hälfte des Draws anführt.
Auch zum frühen Aus von Sinner in Halle gegen Alexander Bublik äußerte sich Nadal: "Ich glaube nicht, dass das Finale von Roland Garros dafür verantwortlich war. Das war eine andere Situation, anderer Gegner, anderer Belag. Vielleicht fehlt Sinner nach der Pause noch ein bisschen die Konstanz. Aber man darf nicht vergessen: Er hat seit seinem Comeback zwei Finals erreicht - eines bei einem Masters 1000, das andere bei einem Grand Slam."
Toni Nadal ist sich sicher: Die Niederlage auf Rasen wird Sinners Wimbledon-Pläne nicht gefährden. "Sinner wird von hier aus wieder angreifen", so der Spanier.
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Highlights: 18. Sieg in Folge! Alcaraz dominiert Lehecka im Finale

Quelle: Eurosport


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