Boris Becker traut Alexander Zverev in Wimbledon ein starkes Turnier zu: "Er hat sehr gute Chancen auf Rasen"
VonNiklas Bien
Update 25/06/2025 um 18:41 GMT+2 Uhr
Alexander Zverev nimmt ab dem 30. Juni einen neuen Anlauf: Beim prestigeträchtigen Grand-Slam in Wimbledon ist die Jagd nach dem ersten Major-Titel wieder eröffnet. Trotz der zuletzt übermächtig erscheinenden Konkurrenz durch Jannik Sinner und Carlos Alcaraz glaubt Boris Becker daran, dass für Zverev in England viel drin ist. Aufgrund seiner Spielweise habe er "sehr gute Chancen auf Rasen".
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Quelle: Eurosport
Bisher ist das Verhältnis zwischen der deutschen Nummer eins und Wimbledon keine Liebesgeschichte: Bei den US Open (2020), den French Open (2024) und den Australian Open (2025) stand Zverev jeweils bereits im Finale - in Wimbledon war das Achtelfinale bisher das höchste der Gefühle.
Zuletzt zeigte der 28-Jährige auf Rasen allerdings gute Form. In Stuttgart erreichte er das Finale, in Halle das Halbfinale. Einen Titel gewann die aktuelle Nummer drei der Weltrangliste auf diesem Untergrund aber noch nie.
Dabei passt das Rasen-Tennis aus Sicht des dreifachen Wimbledon-Champions Becker eigentlich "sehr gut" zur Spielweise seines Landsmanns.
"Ich hoffe, dass Alexander Zverev auf seinem bis jetzt ungeliebten Rasen doch ein bisschen besser spielt und mehr Glauben hat", sagte Becker im Gespräch mit "RTL/ntv" und "sport.de".
"Er hat einen der besten Aufschläge der Welt, ist auch körperlich wirklich in Bombenverfassung", betonte Becker.
Zverev muss Becker-Optimismus bestätigen
Logisch ist, dass ein Erfolg nur über Carlos Alcaraz geht. Der Spanier siegte 2023 erstmals in Wimbledon, verteidigte im vergangenen Jahr seinen Titel und zeigte sich auch nach seinem Erfolg bei den French Open zuletzt wieder in bestechender Form.
Das weiß auch Becker, der seinen Wimbledon-Titel 1986 genau wie Alcaraz verteidigte. "Ob es die Trophäe ist am Ende des Tages, weiß man nicht", so der 57-Jährige über die Titelchancen von Zverev.
Die Auftritte in Stuttgart und Halle machen Mut, die Einschätzung von Wimbledon-Ikone Becker auch - ab dem 30. Juni kann Zverev beweisen, dass er auch beim Rasen-Klassiker um den Titel mitspielen kann.
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Quelle: Perform
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