Wimbledon - Alejandro Davidovich Fokina entschuldigt sich nach einsilbigem Interview bei Reporter: "Hatte Panikattacke"

Alejandro Davidovich Fokina gehört auf Rasen zu den Tennisspielern, die man auf dem Zettel haben muss. In Wimbledon steht der Spanier bereits in der dritten Runde, erst am Samstag hatte er auf Mallorca seinen ersten ATP-Titel gewonnen - natürlich auch auf Rasen. Nun sorgte der Weltranglisten-23. mit einem äußerst schmallippigen Interview für Aufsehen, wofür er sich zwei Tage später entschuldigte.

Tennis - Alejandro Davidovich Fokina erklärt sich für einsilbiges Interview in Wimbledon

Fotocredit: Getty Images

Die Bilder von Davidovich Fokinas Interview nach seinem Erstrundensieg verbreiteten sich vor allem in den sozialen Medien blitzschnell.
Unmittelbar nach dem 6:4, 6:4, 7:6 (7:2)-Erfolg gegen den Argentinier Juan Manuel Cerúndolo - der Jannik Sinner bei den French Open überraschend in der zweiten Runde geschlagen hatte - erschien ein sichtlich erschöpfter Davidovich Fokina zum Interview mit dem spanischen Sender "Movistar+".
Dort gab der 27-Jährige fast ausschließlich Ein-Wort-Antworten. So gab er beispielsweise auf die Frage nach seinem Befinden zu Protokoll: "Schlecht."
Der sichtlich irritierte Reporter bat ihn schließlich, ausführlicher zu antworten. Daraufhin fügte Spanier hinzu: "Mein ganzer Körper tut weh."

Davidovich Fokina: "Ich hatte eine Panikattacke"

Nur zwei Tage später kam es zum erneuten Aufeinandertreffen der beiden Interview-Partner. Diesmal hatte Davidovich Fokina gerade sein Zweitrundenmatch gegen den Ungar Fábián Marozsán 6:3, 6:0, 6:3-Sieg gewonnen.
Nun musste er erneut zum Gespräch bei "Movistar+" antreten - und wollte direkt mit der unangenehmen Situation von vor ein paar Tagen aufräumen.
"Ich möchte mich nur für das Interview vor zwei Tagen entschuldigen", sagte der 27-Jährige, woraufhin der Journalist sofort einlenkte: "Das ist überhaupt nicht nötig, du warst erschöpft, wir haben das in der Sendung erklärt, mach dir keine Sorgen."
Davidovich Fokina fügte hinzu: "Mein Rücken tat weh, ich hatte eine Panikattacke. Ich wollte einfach nur in die Umkleidekabine."
Eine schöne Geste des Spaniers, der in der kommenden Runde in Márton Fucsovics erneut auf einen ungarischen Profi trifft.
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Quelle: Eurosport


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