Jannik Sinner meistert Hitze-Hürde in Wimbledon - Trainer Darren Cahill plaudert über neuen Sinner und dessen Freundin

Jannik Sinner verteidigte seinen Wimbledon-Titel im Finale gegen Alexander Zverev, bei den French Open hatte es nach seinem Hitze-K.o. zuvor große Fragezeichen um den 24-Jährigen gegeben. Sein Coach Darren Cahill plauderte nun offen wie selten auch über die private Entwicklung seines Schützlings - der bis zu den US Open ab Ende August wieder mehr für seine Lebensgefährtin Laila Hasanovic hat.

"Hatten auf Zverev gehofft": Stimmen zum Sinner-Triumph

Quelle: Perform

"Jannik muss den Kopf freibekommen und Zeit mit seiner Freundin und seiner Familie verbringen. Er ist nicht mehr der Junge von vor zwei Jahren, dessen ganzes Leben sich nur um Tennis drehte", erklärte der Australier, der Sinner seit Juli 2022 betreut: "Heute braucht er auch Dinge außerhalb des Sports und das ist auch gut so." Seit Herbst 2025 sind der Südtiroler und die Dänin Hasanovic ein Paar, im Jahr 2024 hatte Sinner eine Beziehung mit der russischen Tennisspielerin Anna Kalinskaya geführt.
Sein Trainer Cahill ist auch sportlich "sehr zufrieden mit den Fortschritten der vergangenen fünf Jahre", sieht aber auch "noch viel Potenzial" bei der Nummer eins der Welt: "Unser Ziel ist es weiterhin, Jannik noch offensiver spielen zu lassen: häufiger ans Netz zu gehen und öfter einen Stopp einzusetzen."
Seit April 2024 duelliert sich Sinner mit Carlos Alcaraz um den Spitzenplatz im ATP-Ranking, das Sinner seit April 2026 wieder anführt - auch, weil sein Rivale weiterhin verletzt ausfällt.
2026 bereitete Sinner vor allem eines Probleme: der Umgang seines Körpers mit Hitze und langer Spielzeit. Bei den Australian Open hatte er in der 3. Runde schwer zu kämpfen, setzte sich bei geschlossenem Dach dann jedoch durch - bei den French Open schied er in der 2. Runde aufgrund eines Hitze-K.o. aus.

Sinner und die Hitze: "Haben Richtung Wimbledon einige Dinge verändert"

"In Melbourne hat Jannik die Situation unglaublich gut gemeistert, dann hat er gegen einen Djokovic verloren, der an diesem Tag einfach besser war", ordnete Cahill die Halbfinal-Niederlage aus dem Januar ein und sagte: "Was in Paris passiert ist, können wir bis heute nicht vollständig erklären."
Den Triumph in Wimbledon analysierte der 60-Jährige ebenfalls. Am nähesten an ein mögliches Ausscheiden wurde er direkt in der 1. Runde gedrängt. Gegen Miomir Kecmanovic lag er mit 1:2-Sätzen zurück, kämpfte sich jedoch zurück.
"Das war enorm wichtig für sein Selbstvertrauen. Von da an wurde er von Spiel zu Spiel stärker", ordnete Cahill ein. Der erfahrene Trainer verriet zudem: "Wir haben Richtung Wimbledon einige Dinge in der Vorbereitung verändert, vor allem mit Blick auf die Hitze. Deshalb ist dieser Grand-Slam-Titel ein ganz besonderer."
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Highlights: Sinner vereitelt Zverevs Grand-Slam-Doppelschlag

Quelle: SNTV


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