Wimbledon - Alexander Zverev muss in Runde eins gegen Alexander Blockx Schwerstarbeit leisten und bucht 2. Runde
French-Open-Champion Alexander Zverev ist mit einem hart erarbeiteten 6:4, 6:7 (8:10), 7:6 (7:5), 7:6 (7:0)-Erfolg gegen den Belgier Alexander Blockx in den Rasenklassiker von Wimbledon gestartet. Ein erster wichtiger Schritt für den 29-Jährigen, der im All England Lawn Tennis and Croquet Club bislang nie über das Achtelfinale hinauskam. In Runde zwei wartet nun Valentin Royer aus Frankreich.
Alexander Zverev in Wimbledon
Fotocredit: Getty Images
"Aus irgendeinem Grund habe ich auf diesem wunderschönen Platz zu kämpfen", sagte Alexander Zverev mit einem Lächeln im Gesicht.
Weiter als bis ins Achtelfinale hat er es schließlich noch nie im Londoner Stadtteil SW19 geschafft.
Doch seit dem erlösenden Triumph von Paris hat sich viel verändert - das spürt auch Deutschlands Nummer eins. "Roland-Garros im Hinterkopf zu haben, hilft sehr", sagte er: "Ich hoffe, dass ich dieses Jahr mein bestes Ergebnis in Wimbledon schaffe."
Zverev hatte bereits damit gerechnet, dass die Begegnung mit Alexander Blockx Schwerstarbeit bedeuten würde. Er spiele "wieder gegen jemanden, der mit 230 aufschlägt. Der kommt her, serviert 45 Asse gegen mich", hatte der Deutsche vor dem Match zu Protokoll gegeben. Ganz so schlimm kam es nicht, wenngleich Blockx gut servierte.
Blockx macht Zverev das Leben schwer
Dennoch erkämpfte sich Zverev im ersten Satz im neunten Spiel die erste Breakchance, die er prompt zum 5:4 nutzte. Bei eigenem Aufschlag brachte der 29-Jährige die Satzführung unter Dach und Fach.
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Zverev
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Außenseiter Blockx blieb ein äußerst unangenehmer Kontrahent. Zunächst holte sich der Weltranglisten-36. den Tiebreak im zweiten Satz (10:8), ehe er Zverev auch im dritten Durchgang in einen solchen zwang.
Dieses Mal war es allerdings der Favorit aus Hamburg, der knapp mit 7:5 die Oberhand behielt und sich so die Führung zurückholte.
Zverev mit perfektem Tiebreak zum Erstrundensieg
Zverev wirkte in der Folge etwas agiler. "Er traut sich mehr, geht mehr ins Risiko", analysierte "Prime"-Expertin Andrea Petkovic. Die Ernte dessen fuhr der Hamburger im fünften Spiel ein, in dem er das Break zum 3:2 schaffte.
Die Vorentscheidung? Nein. Zverev wackelte überraschend beim Service, streute einen Doppelfehler ein, kassierte das Re-Break (3:3).
Die Folge: Wenig später ging es in den dritten Tiebreak. Der wurde zur Beute des Hamburgers, der seinem Herausforderer nach einer Gesamtspielzeit von 2:55 Stunden mit 7:0 keine Chance ließ.
Zverev klarer Favorit gegen Royer
Für Zverev geht es am Donnerstag in der 2. Runde gegen den Franzosen Valentin Royer, der sein Match gegen den britischen Wildcard-Starter Harry Wendelken drehte und 4:6, 6:3, 6:3, 6:3 gewann.
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Zverev vor Wimbledon: "Ich fühle mich anders dieses Jahr"
Quelle: SNTV
Auch diese Partie soll nur eine Zwischenstation sein, schließlich will Zverev seinen persönlichen Wimbledon-Rekord (Achtelfinals 2017, 2021, 2024) brechen. Mindestens.
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Quelle: Eurosport
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