Wimbledon: Alexander Zverev schlägt Marco Giron in der 3. Runde klar und steht zum vierten Mal im Achtelfinale
Alexander Zverev hat die dritte Aufgabe beim Klassiker in Wimbledon souverän gelöst und den Weltranglisten-92. Marcos Giron 6:2, 7:6 (7:4), 6:4 geschlagen. Der 29-Jährige steht zum vierten Mal nach 2017, 2021 und 2024 im Achtelfinale. Zur persönlichen Bestmarke im All England Club fehlt noch ein Sieg. Den will Zverev am Montag gegen Jirí Lehecka holen, der Jaume Munar 6:4, 4:6, 6:4, 6:4 schlug.
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Quelle: SNTV
Marcos Giron sei ein "fantastischer Spieler auf Rasen", habe dort schon ein ATP-Turnier (Newport 2024) gewonnen, lobte Alexander Zverev seinen Kontrahenten in der 3. Runde: "Ich wusste, dass ich zu 100 Prozent bereit sein muss und bin glücklich, dass ich durch bin."
Zverev wurde seiner Rolle als haushoher Favorit zunächst vollauf gerecht. Mit einer Punktquote von 92 Prozent über den ersten Aufschlag und elf Winnern zog der Hamburger dem Herausforderer im ersten Satz mit 6:2 den Zahn.
Allerdings zeigte sich Giron, mit einer 0:4-Bilanz gegen Zverev ins Match gegangen, unbeeindruckt vom dominanten Auftreten des Weltranglistendritten.
Der US-Amerikaner steigerte sich, zwang seinen Kontrahenten im zweiten Durchgang in den Tiebreak. Der wurde indes zur Beute von Zverev, der auf 5:2 davonzog und kurz darauf mit einem schönen Volley-Stop das 7:4 machte.
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Alexander Zverev in Wimbledon
Fotocredit: Getty Images
"Sascha hat den Gegner reinkommen lassen, nicht mehr so aggressiv agiert und seine Courtposition war etwas weiter hinten", erklärte Ex-Profi Barbara Schett bei "Prime" die veränderten Kräfteverhältnisse im zweiten Satz.
Zverev lässt Giron nicht ins Match kommen
Zverev blieb aber am Drücker und knöpfe Giron im Anschluss direkt dessen erstes Aufschlagspiel zum 2:0 ab.
Dem US-Profi fehlten insgesamt zwar die Mittel, um die Nummer zwei der Setzliste ernsthaft zu gefährden, allerdings schaffte der 32-Jährige das Re-Break und hatte bei 4:4 einen weiteren Breakball.
Zverev musste plötzlich beißen, brachte den Satz aber dank eines Breaks zum 6:4 nach einer Gesamtspielzeit von 2:34 Stunden nach Hause.
Achtelfinale gegen Lehecka kann knifflig werden
Er stehe "im Achtelfinale" und wolle nun "weitermachen, ich will viele weitere großartige Matches spielen", sagte Zverev im On-Court-Interview.
Am Montag kommt es zum Kräftemessen mit Jiri Lehecka - und da ist Vorsicht geboten. Der Weltranglisten-14. hat eine 1:1-Bilanz gegen den Olympiasieger von 2021.
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