Wimbledon 2026: Alexander Zverev steht nach Sieg gegen Arthur Fery im Endspiel - jetzt gegen Titelverteidiger Sinner

Alexander Zverev hat einen Meilenstein erreicht und erstmals in seiner Karriere das Endspiel beim Rasenklassiker in Wimbledon gebucht. Der French-Open-Champion aus Hamburg stoppte den Sensationslauf von Arthur Fery und schlug den Weltranglisten-114. klar 7:6 (7:0), 6:2, 6:4. Im Endspiel am Sonntag kommt es zum Duell mit Titelverteidiger Jannik Sinner, der Novak Djokovic 6:4, 6:4, 6:4 bezwang.

Highlights: Zverev beendet "Fery-Tale" - Djokovic schlägt Sinner

Quelle: Eurosport

Alexander Zverev hat als erster Deutscher seit Boris Becker im Jahr 1995 das Endspiel von Wimbledon erreicht. Bei den Frauen war es aus DTB-Sicht zuletzt Angelique Kerber, die 2018 im Finale an der Church Road stand und dabei den Titel holte.
"Es ist fantastisch, denn das ist der Grand Slam, bei dem ich immer die meisten Schwierigkeiten hatte", erklärte Zverev im On-Court-Interview. "Ich bin sehr glücklich und stolz. Aber es gibt am Sonntag noch ein Match."
Das Publikum auf dem Centre Court stand - natürlich - aufseiten von Lokalmatador Fery, den ersten Nadelstich aber setzte Zverev mit dem Break zum 3:1.
Nur: Wirkung zeigte dies nicht, denn der Brite konterte umgehend mit dem Re-Break und glich kurz darauf zum 3:3 aus.

Zverev startet mit frühem Break ins Halbfinale

Der Weltranglisten-114. bot dem French-Open-Champion in dieser Phase Paroli, erspielte sich den Tiebreak. Der allerdings gehört zu den großen Stärken von Zverev - der prompt mit 7:0 klare Verhältnisse schaffte.
Der Hamburger kam nun ins Rollen, hatte die Partie im Griff und legte mit dem Break zum 2:1 den Grundstein zum Gewinn des zweiten Durchgangs.
"Arthur ist immer ein wenig zu weit weg vom Ball, die Winkel, die Alexander kreiert, sind sehr groß. Dazu kommt er nicht so schnell in die Platzmitte zurück wie gegen Cobolli (Viertelfinale, A.d.R.). Er muss längere Wege gehen, weshalb sich mehr Fehler einschleichen. Der erste Aufschlag lässt ihn jetzt ebenfalls im Stich", zog Ex-Wimbledonsieger Michael Stich in seiner Rolle als "Prime"-Experte Zwischenbilanz.

Zverev zeigt Fery die Grenzen auf

Die Folge: Zverev durchbrach im fünften Spiel erneut das Service des Briten und ging mit dem Doppel-Break (4:1) in Führung.
picture

Alexander Zverev in Wimbledon

Fotocredit: Getty Images

Nach 91 Minuten Spielzeit machte der Weltranglistendritte die 2:0-Satzführung perfekt. 12:3 Winner im zweiten Durchgang sprachen eine klare Sprache zugunsten von Zverev, der überdies keinen Breakball zuließ.
Immerhin gelang es Fery, die ersten Minuten des dritten Satzes offen zu gestalten. Mehr aber auch nicht: Zverev schlug im fünften Spiel zu und verschaffte sich mit dem Break zum 3:2 den nächsten Vorteil.

Stich lobt Zverev: "Lässt sich trotz 2:0-Satzführung nicht gehen"

"Er ist präsenter, ruht in sich, stellt sich gut zum Ball. Zverev lässt sich trotz der 2:0-Satzführung nicht gehen", lobte Stich den fokussierten Auftritt des Favoriten.
Nach zwei Stunden und 14 Minuten war es schließlich so weit, Zverev nutzt seinen ersten Matchball.
picture

Alexander Zverev in Wimbledon

Fotocredit: Getty Images

Im Endspiel am Sonntag (17:00 Uhr MESZ im Liveticker) trifft Zverev auf Titelverteidiger Jannik Sinner, der den siebenmaligen Wimbledon-Gewinner Novak Djokovic aus dem Wettbewerb warf.
Das könnte Dich ebenfalls interessieren: Tennis-Legende Becker glaubt an Zverev-Coup in Wimbledon
picture

Wimbledon-Champion Sinner: Das sind die zwei schärfsten Rivalen

Quelle: Perform


Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen