Wimbledon 2026 - Brad Gilbert: Das kann Arthur Fery besser als Jannik Sinner, Alexander Zverev und Novak Djokovic

Jannik Sinner, Alexander Zverev, Novak Djokovic - und Arthur Fery. Was die Namen angeht, fällt der 114. der Weltrangliste neben den drei Topstars eindeutig aus der Reihe. Der Brite trifft am Freitag im Wimbledon-Halbfinale auf den amtierenden French-Open-Sieger Zverev. In einem Punkt ist der 23-Jährige den drei Weltklasse-Spielern einen Schritt voraus, wie Toptrainer Brad Gilbert erklärt.

Highlights: "Fery"-Tale vor Federers Augen

Quelle: SNTV

Sich in einem Umfeld mit dem Weltranglistenersten, dem amtierenden Sieger von Roland-Garros und dem Rekord-Grand-Slam-Sieger zu behaupten, ist gar nicht so einfach.
Genau das ist für den Wildcard-Starter Fery dieser Tage aber Realität. Die Ergebnisse des Briten zeigen, wie gefährlich er ist. Mit Grigor Dimitrov und Flavio Cobolli warf der Außenseiter im Laufe des Turniers schon zwei Schwergewichte raus.
Fery sei "der beweglichste der vier verbliebenen Spieler", sagte Gilbert auf dem Youtube-Kanal von Gill Gross und führte aus, dass es eine klare Sache gebe, die der 23-Jährige besser beherrsche, als die hochkarätige Konkurrenz: "Er hat diesen gefährlichen Rückhand-Return."
Gilbert, der als Trainer unter anderem Andre Agassi und Andy Roddick betreute, führte aus, was Ferys Rückhand so stark macht.

Gilbert erklärt Fery-Return

"Er spielt keinen Chip-and-Charge, sondern einen verzögerten Rückhand-Return, und er spielt eine Menge Returns. Für einen kleinen Kerl ohne große Reichweite bringt er viele Returns ins Spiel und variiert das Tempo", erklärte Gilbert. Beim Chip-and-Charge retourniert ein Spieler den Aufschlag mit einem Slice und stürmt anschließend für den Volley ans Netz.
Zverev hat sich, genau wie Fery, in Wimbledon in einen Flow gespielt. Beide gewannen ihr Viertelfinale glatt in drei Sätzen - Zverev gegen Taylor Fritz, Fery gegen Cobolli.
Für Gilbert wird das Match auch deshalb so interessant, weil Zverev gegen jemanden spielt, "den er nicht kennt und der gut spielt".
Zverev und Fery sind sich bisher noch nie begegnet. Am Freitag ändert sich das - und zwar auf der größten Bühne (ab 14:30 Uhr im Liveticker)
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Highlights: Zverev unwiderstehlich, "Fery"-Tale geht weiter

Quelle: SNTV


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