Wimbledon 2026 - Boris Becker erklärt "Schatzi" Djokovic zum Vorbild: "Inspiration für alle etwas älteren Männer"
VonNiklas Bien
Publiziert 09/07/2026 um 12:25 GMT+2 Uhr
Novak Djokovic steht zum 15. Mal im Halbfinale von Wimbledon, die Tür zu seinem 25. Grand-Slam-Sieg hat sich nach dem dramatischen Viertelfinal-Sieg über Félix Auger-Aliassime wieder ein Stück weiter geöffnet. Mit seinem Erfolg ist der 39-Jährige unfreiwillig zur "Inspiration für alle etwas älteren Männer" geworden – zumindest aus Sicht von Boris Becker, der seinem "Schatzi" die Daumen drückt.
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Quelle: SNTV
Um zu verstehen, wie emotional Becker den 7:6 (12:10), 3:6, 6:3, 6:7 (4:7), 7:6 (10:4)-Sieg des Serben am Dienstag verfolgte, reicht ein Blick auf den "X"-Account der deutschen Tennis-Legende.
"Es ist einfach bemerkenswert, dass ein 39-jähriger Spieler so spielen kann. Es steht 2:1 für Schatzi, ganz unabhängig vom Ausgang, und das ist definitiv nichts Persönliches gegen FAA!", schrieb Becker.
Den 58-Jährigen und Djokovic verbindet eine Freundschaft. Von 2013 bis 2016 trainierte Becker den Rekord-Grand-Slam-Champion – seit dieser Zeit nennen sich die beiden Tennis-Größen gegenseitig "Schatzi".
Als sein ehemaliger Schützling das Marathonmatch gegen Auger-Aliassime für sich entschieden hatte, meldete sich Becker erneut auf dem Kurznachrichtendienst.
Becker erklärt Djokovic zum speziellen Vorbild
"Ehrlich gesagt, das ist unmöglich. Djokovic gewinnt in fünf Sätzen in 5:15 Stunden gegen Auger-Aliassime. Ein Meilenstein von so vielen", schrieb Becker, der in seiner Zeit als Trainer zwei Wimbledon-Titel mit dem 39-Jährigen feierte.
Am Mittwoch schoss Becker noch ein alleinstehendes "Superstar" in Richtung des Serben hinterher und erklärte ihn danach zu einem Vorbild für eine ganz bestimmte Bevölkerungsgruppe.
"Du bist eine Inspiration für alle etwas älteren Männer da draußen! Halte deinen Traum am Leben und mach das Unmögliche möglich, Schatzi", schrieb der Deutsche.
Das vermeintlich Unmögliche hat für Djokovic einen Namen: Jannik Sinner. Am Freitag (im Liveticker) trifft der 39-Jährige auf den Titelverteidiger und die aktuelle Nummer eins der Welt.
Im vergangenen Jahr besiegte Sinner die aktive Tennis-Legende in Wimbledon in drei Sätzen. Aber: Das letzte Aufeinandertreffen der beiden, das Halbfinale der Australian Open, entschied Djokovic für sich.
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Quelle: Eurosport
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