Wimbledon - Jannik Sinner erwartet harten Kampf mit Alexander Zverev im Finale: "Anders als bisherige Duelle"

Jannik Sinner kämpft am Sonntag im Finale von Wimbledon um seinen fünften Grand-Slam-Erfolg. Ihm gegenüber steht dann Alexander Zverev, der wiederum seinen Premierentitel auf dem heiligen Rasen jagt. Nach seinem Sieg gegen Novak Djokovic im Halbfinale wurde der Italiener auf seinen nächsten Gegner angesprochen. Er erwarte "weniger Ballwechsel, weniger Rhythmus", so Sinner auf der Pressekonferenz.

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Quelle: Eurosport

Das liege auch am Belag und zusätzlich am warmen Wetter. "Das ist super für gute Aufschläger wie ihn", erklärte der 24-Jährige, der die letzten neun Begegnungen mit Zverev (vier in diesem Jahr) für sich entscheiden konnte und im direkten Vergleich 10:4 führt.
Nach Zverevs Erfolg bei den French Open rechnet Sinner allerdings mit einer anderen Herausforderung gegen den Hamburger. "Was auch immer in der Vergangenheit war, ist vergangen. Seither hat er ein Grand-Slam-Finale gewonnen. Das hat ihm viel Selbstvertrauen gegeben. Man sieht das Level, das er hier abruft."
Er freue sich daher auf die Begegnung. "Es wird sehr schwer und anders als die bisherigen Duelle mit ihm", so der Weltranglistenerste.
Seine eigene Erfahrung mit dem ersten Grand-Slam-Titel sei komplett anders gewesen, gab Sinner zu. Denn der Italiener gewann direkt sein erstes Finale bei einem Major (Australian Open 2024), Zverev benötigte dagegen vier Anläufe.

Sinner erwartet schweres Duell: "Spielt sehr aggressiv"

"Er hat es so lange versucht. Wenn es endlich klappt, ist es großartig und es führt zu einem Schub an Selbstvertrauen. Das sieht man daran, wie aggressiv er hier spielt." Es sei aber schon immer schwierig gewesen, gegen den Hamburger zu spielen.
"Das war es zuvor und jetzt noch viel mehr aufgrund des Selbstbewusstseins", meinte Sinner, der Zverev im bisherigen Turnierverlauf "großartiges Tennis" attestierte: "Ich habe das Halbfinale gesehen und er spielt sehr aggressiv."
Der Deutsche hatte in diesem den Traum vom britischen Wildcardspieler Arthur Fery beendet. Den 23-Jährigen, der nicht weit entfernt von Wimbledon aufgewachsen war, hielt Zverev klar in Schach und siegte am Ende gegen den Weltranglisten-114. 7:6 (7:0), 6:2, 6:4.
Am Sonntag (17:00 Uhr im Liveticker) entscheidet sich nun, ob Sinner seinen Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen oder Zverev Grand-Slam übergreifend seinen 14. Sieg in Serie feiern kann. Der 29-Jährige wäre der erste deutsche Mann seit Michael Stich 1991, der den Rasenklassiker für sich entscheiden könnte.
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Highlights: Tschechisches Finale in Wimbledon perfekt

Quelle: SNTV


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