Wimbledon - Jannik Sinner gesteht nach seinem Sturz in der 1. Runde: "Kann sehr schnell schiefgehen"
Update 30/06/2026 um 13:05 GMT+2 Uhr
Jannik Sinner sorgte in seinem Erstrundenmatch in Wimbledon gegen Miomir Kecmanovic für einen Schreckmoment. Der Weltranglistenerste rutschte im dritten Satz unglücklich aus, knickte mit beiden Knien weg und blieb zunächst liegen. Nach dem Schock konnte Sinner zwar weiterspielen. Im Anschluss an seinen Fünfsatzsieg gestand der 24-Jährige jedoch, dass ein solcher Sturz auch schiefgehen könne.
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Quelle: Eurosport
"Ein Sturz ist immer hart, weil man sich dabei verletzen kann", sagte Sinner auf der Pressekonferenz. Er habe daher durchaus Glück gehabt: "Es kann sehr schnell schiefgehen." Dennoch versuchte der Südtiroler normal weiterzuspielen.
Ausrutscher wie in seinem Fall seien besonders auf Rasen "völlig normal". "Vor allem in den ersten paar Spielen, wenn der Rasen noch ganz neu ist, rutscht man etwas mehr aus."
"Auch im dritten, vierten und fünften Satz war es sehr wichtig, mich weiterhin auf natürliche Weise zu bewegen", erklärte Sinner. Seine Fähigkeiten auf Ski hätten ihm dagegen nicht wirklich geholfen, den Sturz abzufangen.
"Es gibt Bewegungen, die man nicht wirklich kontrollieren kann. Das ist einfach ein ganz normaler Instinkt", so der Weltranglistenerste, der gegen Kecmanovic nach zweimaligem Satzrückstand noch in fünf Sätzen 4:6, 6:3, 6:7 (6:8), 6:2, 6:3 siegte und das frühe Aus verhinderte.
Sinner: Trotz Sturz ohne Angst weiterspielen
Skifahren könne "in bestimmten Momenten helfen, aber nicht, wenn man stürzt und keinerlei Kontrolle mehr hat. Wir haben vor diesem Turnier viel Präventionsarbeit geleistet, weil wir wussten, dass so etwas potenziell passieren könnte."
Es sei wichtig, die Gefahr von Stürzen "auszublenden und sich weiter so zu bewegen wie zuvor. Denn wenn man große Angst hat, läuft alles zu langsam ab. Auf diesem Untergrund darf man das nicht zulassen."
Wie es mit etwas weniger Glück laufen kann, zeigte das Beispiel von French-Open-Finalistin Maya Chwalinska, die am Montag beim eigenen Matchball unglücklich ausrutschte und sich am Knöchel verletzte. Die Polin verlor das Match am Ende noch gegen die Thailänderin Mananchaya Sawangkaew in drei Sätzen 6:2, 5:7, 2:6.
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Quelle: SNTV
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