Wimbledon 2026 - Jannik Sinner gibt sich zuversichtlich: Gute Schlüsse aus dem French-Open-Drama gezogen
Publiziert 26/06/2026 um 14:44 GMT+2 Uhr
Jannik Sinner kehrt nach seinem überraschend frühen Aus bei den French Open in Wimbledon auf die Tennis-Tour zurück. Im Vorfeld des Rasenklassikers schlug der Weltranglistenerste auch beim Einladungsturnier in Hurlingham auf. Auf einer Pressekonferenz verriet Sinner dort, was er aus dem Schock in der zweiten Runde von Paris gelernt hat und wie er in Zukunft sein Training umstellen möchte.
Jannik Sinner ist zurück in Wimbledon
Fotocredit: Getty Images
"Wir haben ein paar Tests durchgeführt und versucht zu verstehen, was passiert ist, und sind zu einem sehr guten Ergebnis gekommen", erklärte der 24-Jährige.
"Wir haben sehr hart gearbeitet und auch das Training ein wenig angepasst, um zu sehen, wie mein Körper unter verschiedenen Bedingungen reagiert."
In Roland-Garros hatte Sinner in seinem Duell mit Juan Manuel Cerúndolo in der zweiten Runde bereits 6:3, 6:2, 5:1 geführt, war danach aber komplett eingebrochen und schied am Ende bei Temperaturen von über 30 Grad mit 6:3, 6:2, 5:7, 1:6, 1:6 aus.
Sein Training will der Südtiroler daher in Zukunft besser abstimmen und "versuchen, dort zu trainieren, wo es wärmer sein könnte. Denn ich habe das Gefühl, dass es bei jedem Turnier von Jahr zu Jahr wärmer wird. Das wird also wichtig sein."
Sinner fühlt sich für Wimbledon gut vorbereitet
Auch in Hurlingham war es zuletzt sehr heiß. Das Event im Südwesten Londons sei daher "eine gute Vorbereitung" gewesen, betonte Sinner. Nach einigen "guten Trainingswochen" habe er Kraft getankt - auch für die Zeit nach Wimbledon.
"Mit Montreal, Cincinnati und den US Open ist es ein sehr langes Programm. Man hat nicht viel Zeit, um körperlich zu trainieren, deshalb haben wir in den letzten Wochen viel Arbeit geleistet."
Der Wetterbericht spielt dem Titelverteidiger ebenfalls in die Karten. Ab Montag, wenn das Turnier in Wimbledon startet, werden nur noch knapp 25 Grad in der britischen Hauptstadt vorhergesagt. Er wisse außerdem, "dass es ein unvorhersehbarer Sport ist, aber ich versuche, das Positive darin zu sehen".
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Quelle: SNTV
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